Im eigenen Garten gilt er als einer der hartnäckigsten Wildkräuter überhaupt und lässt sich kaum vertreiben. Der Giersch (auch Geißfuß) weist ein frisches, leicht scharfes Aroma auf. Daher eignet er sich als Gewürz zu Kartoffeln, in frischen Salaten oder auch als Ersatz zum Spinat. Seine Blätter kann man von März bis Mai sammeln, die Stängel und Blüten von Mai bis in den August hinein. Er ist besonders reich an Vitamin C.
5. Ein Wildkraut als Eiweißlieferant: die Vogelmiere
Die Vogelmiere (auch Sternenkraut) weist einen hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß auf. Noch dazu ist das Wildkraut auch voll an Vitaminen und weiteren Nährstoffen. Ihr Geschmack ist mild aromatisch und erinnert an Erbsen oder Mais. Man findet sie fast das ganze Jahr in Gärten und auf Äckern. Beim Ernten muss man darauf achten, sie nicht mit der giftigen Wolfsmilch zu verwechseln. Tritt aus dem Stängel eine weiße Flüssigkeit, so handelt es sich um die Wolfsmilch – also Finger weg!
Die Blätter der Vogelmiere geben Salaten, Smoothies und Suppen einen feinen Geschmack und jede Menge Nährstoffe.
6. Das Heilkraut: Gundermann
Gundermann (auch Gundelrebe) wird eine heilende und vor allem entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Bereits vor mehreren Jahrhunderten wurde er zur Behandlung langwieriger Krankheiten eingesetzt. Er wächst fast ganzjährlich auf Wiesen und Weiden.
Dem Geschmack nach ähnelt er der Petersilie. Dementsprechend wird er auch in der Küche eingesetzt. In Kombination mit anderen Kräutern, verfeinert er Kräuterbutter, Kräuterquark, Salate und Suppen. Als Kräutertee hilft er vor allem gegen Atemwegserkrankungen und Grippe.
7. Die Vitamin C – Bombe: Pimpinelle
Die Pimpinelle (auch Wiesenknopf) zeichnet sich vor allem durch einen hohen Gehalt an Vitamin C aus. Von Mai bis August ist sie auf Wiesen zu finden. Sie soll gegen Müdigkeit, Sodbrennen und Durchfall helfen.
Mit ihrem frischen und leicht nussigen Aroma passt sie in Salate, Suppen und auch aufs Butterbrot. Da sie schnell verwelkt, sollte sie am besten frisch gegessen werden.
Buch: Wildkräuter einfach erkennen* Verwechslungsgefahr vermeiden!
Wichtig ist: Sammle nur die Wildkräuter, bei denen du dir ganz sicher bist, dass es sich auch tatsächlich um das entsprechende Kraut handelt. So wird Bärlauch häufig mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt. Wenn du noch mehr Informationen zu Wildkräutern willst, lohnt sich vielleicht ein Blick hierein.
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