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Staudenbeet im Herbst und Winter: Pflege- und Pflanztipps

Das Staudenbeet muss auf den Herbst und Winter vorbereitet werden. Neben der richtigen Bepflanzung und Pflege fallen noch ein paar weitere Aufgaben an. Was vor dem Winteranbruch alles so anfällt, erklärt Gartenexperte Johann Strobler.
Staudenbeet: Pflegetipps für den Herbst und Winter
Das Staudenbeet kann auch im Winter bepflanzt werden: Astern, Sonnenkraut und Eisenhut sind ideale Winterstauden. Foto: efraimstochter/pixabay.com
  • Stauden sind nicht nur was für den Sommer
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Die kühle Jahreszeit steht vor der Tür und der Garten muss gepflegt und vorbereitet werden, damit er im nächsten Frühling wieder zu blühen und zu wachsen beginnt. Noch ist Zeit die Stauden in den Garten zu setzen. Werden sie jetzt gepflanzt blühen sie je nach Temperatur sogar bis Mitte Dezember.

Stauden im Herbst und Winter

Stauden bereichern Gärten nicht nur in den wärmeren Jahreszeiten. Auch im Herbst und Winter kann jeder Gärtner gut mit Stauden arbeiten

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Besonders beliebte Stauden für den Herbst sind:

  • Astern
  • Eisenkraut
  • Sonnenkraut
  • Fackellilien. 

Für schattigere Plätze im Garten eignen sich Gräser besonders gut. Derzeit beliebt ist das hoch wachsende Pampasgras, welches auch dekorativ zu Hause eine gute Figur macht.

Mit dem Rückschnitt warten

Anders als früher vermutet, sollte vor dem Winter kein Rückschnitt an den Pflanzen im Staudenbeet mehr vorgenommen werden.

"Das Herz der Pflanze sitzt über der Erde und ein beliebter Fehler ist es, bei einem radikalen Schnitt die Pflanze nachhaltig zu schädigen" erklärt Johann Strobler vom Bamberger Staudengarten. Der letzte Rückschnitt ist bis maximal Ende August möglich.

Dünger sollte ebenfalls vermieden werden. Am besten ist es, die Stauden vor dem Herbst bis Ende Juni nochmals zu düngen.

Beete vor dem Frost von Unkraut entfernen

Die Beete sollten vor dem ersten Frost von Unkraut entfernt werden. Heruntergefallenes Laub eignet sich bestens für den natürlichen Frostschutz.

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Dabei jedoch darauf achten, dass gerbsäurehaltige Blätter wie von Eiche und Kastanie abgesammelt werden, da diese toxisch wirken können.

Auch die Blätter von Walnüssen sollten abgesammelt werden, da diese sich wie eine Folie über den Boden legen, und der Boden quasi erstickt. Bestens geeignet sind lose Buchenblätter.

Jetzt Pflanzenzwiebeln fürs nächste Frühjahr stecken

Bis Ende Oktober gilt es die Pflanzenzwiebeln fürs nächste Frühjahr in den Boden zu bekommen. Im Oktober ist für die Zwiebeln der beste Zeitpunkt um anzuwurzeln. Große Pflanzen, wie zum Beispiel Kugelgras sollten mit dem nötigen großzügigen Abstand von etwas 40-50 cm in die Erde gebracht werden. Und eher einzeln als in Gruppen gesetzt werden. Die Zwiebeln kleinerer Pflanzen verteilt man idealerweise im Zickzack mit einem Abstand von etwa 20 cm.

Um die perfekte Tiefe für die Pflanzen festzulegen gilt: Doppelte Wurzelgröße. Das heißt, circa 6 cm Durchmesser, mindestens aber 10-12 cm unter die Erde mit der Wurzelspitze. Wer im nächsten Frühling eine frühe Blüte wünscht, ist mit Zwiebeln von Gebirgspflanzen bestens beraten. Diese Pflanzen haben in ihrem Heimatland meist wenig Zeit für Blüte und bringen ihre Blüte deshalb umso früher.

Über unseren Gartenexperten: Johann Strobler vom Bamberger Staudengarten. Stauden sind für ihn Beruf und Leidenschaft. Der Gartenbautechniker, Fachrichtung Stauden, kultiviert mit seinem Mitarbeiterteam ein Sortiment von mehr als 2800 winterharten Stauden, Gräsern, Kräutern, Farnen und Wasserpflanzen.

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Im Sinne der Nachhaltigkeit und zur Unterstützung der lokalen Gärtner zeigen wir keine Angebote zu Samen, Setzlingen oder Pflanzen. Bitte nutzen Sie dafür das reichhaltige Angebot und die Fachberatung Ihrer Gärtnerei.