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Kleingeld bei der Bank einzahlen ist teuer wie nie - wo es noch kostenlos möglich ist

Kleingeld bei der Bank einzahlen oder wechseln lassen wird immer teurer, manche nehmen die Münzen gar nicht erst an - doch anderswo geht es sogar noch kostenlos. Alles, was du wissen musst.
Kleingeld loswerden: Nicht bei jeder Bank kann Münzgeld eingezahlt oder getauscht werden. Wir haben einen Tipp für euch parat, wie ihr die Münzen loswerden könnt.
Kleingeld lässt sich nicht mehr an jeder Bank kostenlos umtauschen. Doch mit einigen Tricks wirst du die Münzen doch noch los. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Kleingeld einzahlen oder wechseln: Einige Banken nehmen Münzen gar nicht mehr an
  • Bei manchen Kreditinstituten muss man Gebühren zahlen
  • Wo und wann man noch kostenlos sein Kleingeld loswird
  • Welche Möglichkeiten es außerdem für den Umtausch gibt

Bei manchen von uns häuft sich Zuhause das Kleingeld. Will man es bei der Bank umtauschen oder einzahlen, kostet der Vorgang oft Geld. Wo kann man Münzen noch kostenlos loswerden?

Münzgeld einzahlen: Umgang mit Kleingeld ist von Bank zu Bank unterschiedlich

Einige Banken wollen sich wohl mit Kleingeld gar nicht mehr beschäftigen und nehmen Münzen grundsätzlich nicht an. Andere verlangen für das Einzahlen oder den Umtausch in Scheine Gebühren, die durchaus zwischen 5 und 10 Euro liegen können.

Bei manchen Kreditinstituten jedoch können Kontoinhaber zumindest bis zu 50 Münzen kostenlos einzahlen. Am Weltspartag haben unsere Kleinen schon immer ihr Sparschwein auf den Tresen der Banken ausgeschüttet. Bei einigen Kredithäusern ist dies auch heute noch gebührenfrei möglich. Ebenso ist bei der Bundesbank ein kostenloser Umtausch möglich. Jedoch gibt es nur in größeren Städten Filialen der Staatsbank und meist erhält man dann nur eine Quittung.

Erst bei einem zweiten Besuch wird der Betrag dann ausgezahlt. Wer größere Mengen an Kleingeld ohne Gebühren einwechseln möchte, ist bei der Postbank, der Santander Bank, der Hypo Vereinsbank, der Commerzbank und der Comdirekt zumindest zurzeit noch gut aufgehoben. Bei der Commerzbank ist die kostenlose Einzahlung immerhin bis zu dreimal pro Jahr möglich.

Die klassische Alternative: Mit Münzen einkaufen gehen

Nicht jeder ist bereit, für den Umtausch seines Kleingeldes auch noch Gebühren zu zahlen oder lange Wege auf sich zu nehmen. In diesem Fall ist es vermutlich am einfachsten, zu jedem Einkauf einen kleinen Beutel mit Münzen mitzunehmen und damit zu bezahlen.

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Jedoch hat auch dies seine Grenzen: Mehr als 50 Geldstücke auf einmal müssen Einzelhandelsgeschäfte nicht annehmen. Deshalb ist es hilfreich, sein Kleingeld bereits zu Hause abzuzählen und diesen Betrag gezielt beim Einkauf zu verwenden. Wer das öfter macht, der kann seine Bestände auch auf diese Weise ohne zusätzliche Kosten reduzieren.

Oder in der Nähe befindet sich ein Famila-Supermarkt. Dort stehen Geldautomaten, welche für die eingezahlten Münzen eine Quittung ausstellen, die man dann beim Einkauf verwenden kann.

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