Seit dem 1. Januar 2002 gibt es in Deutschland den Euro. Die Währungsreform liegt somit zwar schon fast zwei Jahrzehnte zurück - die Deutsche Mark hat aber immer noch nicht an Wert verloren. Im Gegenteil: Für manche Münzen zahlen Sammler heute hohe Beträge.

Von 1948 bis einschließlich 2001 war die Deutsche Mark die offizielle Währung der Deutschen. Viele trauern ihr auch heute noch hinterher und bewahren deshalb noch die ein oder andere Münze als Erinnerungsstück auf. Es kann sich durchaus lohnen die alten Münzen noch einmal aus der Schublade zu kramen und genauer zu betrachten, denn besonders hohe Verkaufswerte können mit Sonder-, Gedenk- oder Fehlprägungen erzielt werden. 

Je seltener die Münze, desto größer ist der Wert

Grundsätzlich gilt: Je seltener und besser erhalten die D-Mark Münze, desto mehr Geld ist dafür zu erwarten. Besitzt sie zudem noch ihren ursprünglichen Glanz, ist mit einem noch höheren Verkaufswert zu rechnen. Dieser hängt außerdem von Faktoren, wie dem Prägungsjahr, der Prägungsanstalt, dem Material und der Auflage ab.

Extrem rar sind beispielsweise 2-Pfennig Stücke, die vor 1968 geprägt wurden, da man sie bis dahin noch aus reinem Kupfer herstellte. Eine hohe Summe liefert laut der Münzhandelsgesellschaft (MDM) auch das 5-Mark Stück von 1959, sowie das 50-Pfennig-Stück aus dem Jahr 1950 mit Schriftzug "Bank Deutscher Länder", da es sich hierbei um eine Fehlprägung handelt. 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch stark abgenutzte Münzen durchaus noch wertvoll sein können. Wer unsicher ist, in welcher Höhe sich der Wert einer alten D-Mark Münze befindet, sollte einen Blick in offizielle Münzkataloge, die in Bibliotheken, dem Internet oder in Buchhandlungen zu finden sind, werfen. 

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