Die JMU zählt laut Shanghai-Ranking 2026 zu den forschungsstärksten Universitäten. International erreicht sie Platz 202.
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) gehört zu den forschungsstarken Universitäten Deutschlands und ist auch international stark sichtbar. Das zeigt das jährliche "Academic Ranking of World Universities (ARWU)", besser bekannt als Shanghai-Ranking. Seine neueste Auflage ist am 15. August 2026 erschienen. Das Ranking, das erstmals 2003 veröffentlicht wurde, zählt zu den ältesten und renommiertesten weltweit. Seit 2009 wird es von der unabhängigen ShanghaiRanking Consultancy erstellt.
Im weltweiten Vergleich von rund 2.500 Universitäten erreicht die JMU Platz 202. Damit gehört sie zu den besten zehn Prozent. Auch im nationalen Vergleich schneidet sie sehr gut ab: In Bayern belegt die JMU Rang drei, deutschlandweit liegt sie auf Platz zwölf.
"Wir sind stolz darauf, dass die Forschung der JMU auch international so deutlich sichtbar ist. Das Ergebnis ist eine Anerkennung der hervorragenden Arbeit unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zugleich Ansporn für weitere Spitzenleistungen auf dem Weg zur Exzellenzuniversität", sagt JMU-Präsident Paul Pauli.
Wie das Ranking die Forschungsleistung misst
Das Shanghai-Ranking bewertet Universitäten anhand von sechs Indikatoren, die verschiedene Aspekte wissenschaftlicher Leistung abbilden.
Berücksichtigt werden wissenschaftliche Auszeichnungen von Alumni (1) sowie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität (2), die am meisten zitierten Forschenden (3), die Anzahl der Publikationen in den renommierten Fachzeitschriften Nature und Science (4) sowie die Anzahl an Fachartikeln in der Publikationsdatenbank Web of Science (5). Zudem setzt das Ranking die Forschungsleistung ins Verhältnis zur Anzahl des wissenschaftlichen Personals (6).
Besonders stark bei drei Leistungsindikatoren
Ihre Stärke zeigt die JMU insbesondere bei drei der sechs Leistungsindikatoren. Im Indikator "größenbereinigte Forschungsleistung" zählt sie zur Weltspitze und belegt Rang 50. Dieser Kennwert setzt die wissenschaftliche Produktivität einer Universität ins Verhältnis zur Zahl ihrer Forschenden und ermöglicht dadurch, die Forschungsstärke unterschiedlich großer Hochschulen fair und präzise zu vergleichen.
Auch bei der Zahl der Alumni, die mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, gehört die JMU mit Rang 83 zur internationalen Spitzengruppe.
Eine weitere herausragende Platzierung erzielt die JMU bei den Publikationen in den renommierten Fachzeitschriften Nature und Science. Hier gehört sie zu den besten fünf Prozent (Rang 122) weltweit.