"Unfassbar viel Potenzial": Neuer Biergarten an berühmter Sehenswürdigkeit eröffnet

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Biergarten "Bundschuh an der Residenz" in Würzburg
Biergarten "Bundschuh an der Residenz" in Würzburg
Andreas Bundschuh
Biergarten "Bundschuh an der Residenz" in Würzburg
Biergarten "Bundschuh an der Residenz" in Würzburg
Andreas Bundschuh

Nach Monaten kehrt Leben an die Residenz zurück: Ein neuer Pächter startet mit Biergarten und international beeinflusster Küche. Was Gäste sonst noch erwartet.

Es kehrt wieder Bewegung an die Würzburger Residenz zurück: Nach dem Auszug des Restaurants "B.Neumann" Ende Dezember übernimmt Gastronom Andreas Bundschuh die Residenzgaststätten samt Biergarten. Unter dem Namen "Bundschuh an der Residenz" soll der Standort neu belebt werden.

Los ging es zunächst mit dem Biergarten. "Seit Freitag (10.7.26)" öffnet dieser seine Pforten, sagt Bundschuh. Der Start erfolgte direkt nach dem Hofgartenweinfest, das das Team bereits kulinarisch begleitet hatte. Geplant ist ein täglicher Betrieb von 11 bis 22 Uhr - allerdings nur bei gutem Wetter. Im Biergarten gilt Selbstbedienung.

Das Restaurant Bundschuh an der Residenz in Würzburg eröffnet: "Unfassbar viel Potenzial"

Warum Bundschuh übernimmt? "Weil ich unfassbar viel Potenzial sehe, das brachliegt für Würzburg." Mit seinen bisherigen Gastronomiebetrieben bringt er Erfahrung mit: "Wir betreiben schon mehrere Restaurants und denken, dass ein solches Konzept eine Bereicherung für Würzburg ist - gleichzeitig ist es eine große Herausforderung, aber auch ungemein spannend."

Kulinarisch setzt Bundschuh auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. "Im Biergarten ist das Essen fränkisch deftig, wie Bratwurst mit Kraut, das gehört einfach dazu." Gleichzeitig sollen auch ungewöhnlichere Gerichte ihren Platz finden: "Aber es gibt auch eine schöne Ceviche von der Lachsforelle." Das Konzept dahinter: "Wir versuchen leckere Sachen aus anderen Restaurants mit Biergarten-Klassikern zu kombinieren." Auch die Preise sollen stimmen: "Wir haben die Preise fair kalkuliert - in Selbstbedienung ist das auch leichter möglich."

Parallel läuft die Vorbereitung für das Restaurant. "Wenn alles so läuft, wie das gerade geplant ist, können wir das Restaurant zum 15. September eröffnen, sobald das Wetter umschlägt", erklärt Bundschuh. Dann wird das gastronomische Angebot deutlich ausgeweitet: Geplant ist zunächst ein Frühstücksbuffet nach bewährtem Konzept. "Frühstücken wie im Urlaub", beschreibt Bundschuh das Angebot, das bereits in Ochsenfurt funktioniere. Mittags soll es ein Tagesgericht geben: "Schnell, fair kalkuliert, damit man sich das auch ein zweites Mal die Woche leisten kann." Dieses Angebot ist bis 16.30 Uhr vorgesehen. Am Abend wird es anspruchsvoller: "Ab 17 Uhr versuchen wir, schön zu kochen - dann fränkisch mit internationalen Einflüssen und gutem Wein dazu." Mehr Inspiration geben die Empfehlungen unserer Leser: Würzburgs neun beste Restaurants.

Restaurant an der Residenz: Charme des Gebäudes bleibt erhalten

Auch baulich wird sich etwas tun - allerdings behutsam. "Der Charme soll erhalten bleiben", betont Bundschuh. Besonders die Wandfresken und die vorhandenen Lampen hätten es ihm angetan. "Gerade versuchen wir, eine neue Theke, Stühle und Tische zu integrieren." Gleichzeitig sollen Abläufe und Einrichtung an die bestehenden Gastronomiekonzepte angepasst werden.

Sowohl das Weinfest als auch den Biergartenstart versteht Bundschuh als sogenanntes Soft Opening. Die große offizielle Eröffnung ist für Mitte bis Ende September geplant. "Die Details sind gerade noch absolut topsecret", sagt er. Verrät aber zumindest so viel: "Es wird Musik, Wein aus Würzburg und geladene Gäste geben."

Langfristig sollen die Räumlichkeiten auch für Veranstaltungen genutzt werden. "Das Restaurant hat zwei Säle für Events im ersten Stock", so Bundschuh. Diese eigneten sich für Hochzeiten, Firmenevents oder andere Veranstaltungen. Konkrete Termine gibt es zwar noch nicht, doch: "Da werden wir uns was einfallen lassen." Mehr aus Würzburg und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.