Feuerwehreinsatz an Uniklinik Würzburg: Gebäude teilweise geräumt

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Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz an Uniklinik Würzburg
Am Uniklinikum Würzburg kam es am Montagnachmittag (10. August 2026) zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz an Uniklinik Würzburg
NEWS5 / Pascal Höfig (NEWS5)
Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz an Uniklinikum Würzburg
Am Uniklinikum Würzburg kam es am Montagnachmittag (10. August 2026) zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz an Uniklinikum Würzburg
NEWS5 / Pascal Höfig (NEWS5)

Feuerwehreinsatz in Würzburg: Am Universitätsklinikum wurde am Montag ein Klinikbereich nach Rauchentwicklung evakuiert.

Wegen eines Gasaustritts musste am Universitätsklinikum in Würzburg ein ambulanter Klinikbereich evakuiert werden.

Eine Brandmeldeanlage am Klinikum im Zinklesweg hatte am Montagnachmittag (10. August 2026) gegen 14.15 Uhr ausgelöst, wie Mark Berninger von der Berufsfeuerwehr Würzburg, gegenüber inFranken.de erklärte. Laut Angaben der Bildagentur News5 handelte es sich um einen Gasaustritt in der Onkologie. Laut Feuerwehr wurde bei der ersten Erkundung eine Rauchentwicklung im Kellergeschoss festgestellt. 

Feuerwehreinsatz an Uniklinik Würzburg: Patienten in Sicherheit gebracht, keine Verletzten

Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden 58 Personen - Mitarbeiter sowie Patienten - aus dem ambulanten Klinikbereich in Sicherheit gebracht. Teilweise seien Patienten in andere Bereiche der Klinik gebracht worden. Bei den weiteren Erkundungsmaßnahmen stellte die Feuerwehr fest, dass die Rauchentwicklung durch ausgetretenes Kältegas aus einem Klimagerät verursacht wurde. Grund dafür war laut Angaben der Klinik ein technischer Defekt. Das Kältegas wurde durch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mit Hochleistungslüftern aus dem Gebäude entfernt.

Verletzt wurde niemand. Wie das Klinikum betont, habe zu keinem Zeitpunkt ein Brand vorgelegen. Auch Patienten oder Mitarbeiter seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. Medizinische Notfälle seien umgehend in die Zentrale Notaufnahme beziehungsweise in die Frauenklinik verlegt und dort weiterversorgt worden.

Im Einsatz waren 53 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren aus Würzburg und Versbach sowie 62 Kräfte des Rettungsdienstes und das klinische Krisenteam. Die Polizei war ebenfalls vor Ort, war allerdings lediglich mit Verkehrsmaßnahmen im Zuge des Einsatzes betraut. Für die Dauer des Einsatzes musste der Zinklesweg zeitweise gesperrt werden.