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Das Coronavirus ist auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wieder präsent. Im Vergleich zu den vergangenen Wochen ist ein deutlicher Anstieg an Infektionen zu verzeichnen. 

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 27.10.2020, 17.40 Uhr: Erzieherin infiziert - Kindergarten unter Quarantäne

Eine Erzieherin des eingruppigen Kindergartens „Zum guten Hirten“ in Aha (Gunzenhausen) wurde positiv auf Covid-19 getestet, berichtet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Dienstagnachmittag.

Alle 23 Kinder sowie vier weitere Erzieherinnen, die direkten Kontakt zur infizierten Person hatten, werden voraussichtlich bis 07.11.2020 unter Quarantäne gestellt. Aufgrund der angeordneten Quarantäne wird der Kindergarten erst am 09.11.2020 wieder öffnen.

Die Eltern und Erzieherinnen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.

Update vom 26.10.2020, 13.20 Uhr: Befreiung der Maskenpflicht für Grund- und Förderschüler

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 gilt eigentlich eine Maskenpflicht für alle Schüler - auch für Grund- und Förderschüler. Seit Donnerstag (22. Oktober 2020) hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen diesen Wert überschritten und die Corona-Ampel steht auf Warnstufe Rot. 

Allerdings möchte der Landkreis jetzt für seine Grund- und Förderschüler eine Befreiung der Maskenpflicht beantragen. Das berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung am Montag (26. Oktober 2020). Ausnahmen von der Maskenpflicht an Schulen sind nur in eng begrenzten Fällen möglich, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist, heißt es in der Mitteilung. 

"Diese Ausnahmen können allerdings nicht eigenständig durch das zuständige Landratsamt erlassen werden“, so Landrat Manuel Westphal. Vielmehr wurden die Landratsämter angewiesen, dass die Ausnahmen nunmehr bei den Regierungen zur Genehmigung einzureichen sind mit einer umfassenden konkreten Begründung.

Westphal begründet den Antrag damit, dass Grundschulen in den letzten Wochen vom Infektionsgeschehen so gut wie nicht betroffen waren. Insbesondere hätte es keine Infektionsketten gegeben, sodass andere Mitschüler angesteckt worden wären, heißt es. Sollten die Zahlen sich allerdings ändern, behält es sich Wesphal vor wieder auf die Maskenpflicht für die Klassen 1 bis 4 zurückzugreifen. 

"Wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig von dort eine Rückmeldung erhalten und dann – bei positiver Entscheidung - die entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft setzen können. Darüber hinaus werden wir natürlich die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter aufmerksam beobachten, aber natürlich auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Eltern im Blick behalten“, so Landrat Westphal.

Update vom 22.10.2020, 16.00 Uhr: Landkreis überschreitet Inzidenz von 50 

Wie der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einer Pressemitteilung berichtet, hat er die 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten (53,8). Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle steigt seit Beginn der Pandemie auf 516 Personen. 

Teilweise sind Feiern im privaten Bereich Auslöser des Infektionsgeschehens, heißt es in der Pressemitteilung. Die schärferen Corona-Maßnahmen, die ab einer Inzidenz von 50 gelten, greifen ab Freitag (23. Oktober 2020). 

Alle Informationen zu den dann geltenden Maßnahmen finden Sie hier:Corona-Ampel springt auf Rot: Was beachtet werden muss

Update vom 22.10.2020, 15.15 Uhr: Komplette Jahrgangsstufe samt Lehrkräften in Quarantäne

Am Donnerstag (22. Oktober 2020) meldete das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen, dass eine komplette Jahrgangsstufe samt Lehrkräften eines Gymnasiums in Quarantäne muss. Betroffen ist das Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg. Bei zwei Schülern der 11. Jahrgangsstufe wurde der Coronavirus nachgewiesen. 

118 Schülerinnen und Schüler sowie 13 Lehrkräfte befindet sich nun in Quarantäne. Das Gesundheitsamt wird alle Betroffenen über weitere Maßnahmen informieren.

Update vom 20.10.2020, 17.00 Uhr: Lehrkraft in Schule in Pappenheim infiziert - Drei Klassen müssen in Quarantäne

Eine Lehrkraft der Grundschule in Pappenheim hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Drei Klassen und drei weitere Lehrkräfte müssen deshalb in Quarantäne. Das meldet das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Dienstag (20. Oktober 2020). Die 54 Schüler und drei Lehrer werden für 14 Tage isoliert.

Update vom 16.10.2020, 11.00 Uhr: Mehrere Corona-Infektionen an Schulen im Landkreis

Innerhalb eines Tages wurden drei Schüler aus unterschiedlichen Schulen im Landkreis Weißenburg-Guzenhausen positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt am Freitag (16.10.2020) mitteilte sind davon eine zehnte Klasse der Realschule Gunzenhausen, eine elfte Klasse des Beruflichen Schulzentrums Gunzenhausen und eine Meister-Klasse am Kunststoffcampus in Weißenburg betroffen.

Insgesamt müssen 68 Schüler und elf Lehrkräfte für zwei Wochen seit dem letzten Kontakt zu den Infizierten in Quarantäne. Anfang der kommenden Woche sollen alle Betroffenen getestet werden.

Das Landratsamt wieß daraufhin, dass das Infektonsgeschehen in der Region erheblich gestiegen ist, obwohl in den vergangenen Wochen die Zahl der Corona-Fälle noch gering war. "Auch das Erreichen der Schwellenwerte 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist keineswegs ausgeschlossen", heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

Um neue Beschränkungen zu vermeiden, appelliert der Landkreis an die Eigenverantwortung seiner Bürger. Besonders Familienfeiern, Partys unter Jugendlichen oder zu wenig Abstand am Arbeitsplatz stellen derzeit "die größte Gefahr" dar.

Daher bittet auch das Gesundheitsamt um die Einhaltung der Corona-Regeln im schulischen, beruflichen und privaten Bereich. 

Update vom 01.10.2020, 14.00 Uhr: Corona-Fall bringt über 130 Menschen in Quarantäne

Am Simon-Maria-Gymnasium in Gunzenhausen wurde eine Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen mitteilt, löste der Fall eine Kettenreaktion aus, die über die Schule hinausging.

Vier Klassen und drei weitere Lehrkräfte des Gymnasiums stehen nun unter Quarantäne. Aber auch ein Kindergarten in Wettelsheim ist betroffen: Hier müssen 47 Kinder und sechs Erzieherinnen zu Hause bleiben.

Die Quarantäne gilt für 14 Tage ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person. Anfang der der kommenden Woche sollen alle der 132 Kontaktpersonen getestet werden. Wie das Gesundheitsamt betont, werden die Kindergartenkinder und Schüler nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis ihrer Eltern einem Corona-Test unterzogen. Eine Schule in Oberfranken erntete zuletzt Kritik, nachdem sie Schüler ohne die Erlaubnis ihrer Eltern getestet hatten.

Update vom 25.09.2020, 14.15 Uhr: Sechs Realschul-Klassen stehen unter Quarantäne

An der Senefelder-Realschule in Treuchlingen wurde eine Lehrkraft positive auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen am Freitag (25.09.2020) mitteilte, müssen sechs Klassen nun zu Hause isoliert werden.

Insgesamt sind 149 Schüler und eine weitere Lehrkraft betroffen. Ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person müssen die 14 Tage in Quarantäne bleiben - in diesem Fall war das bereits am 18. September, womit die Quarantäne bereits Ende nächster Woche aufgehoben werden kann.

Kommende Woche sollen zudem alle auf das Coronavirus getestet werden. Das Landratsamt weißt jedoch ausdrücklich daraufhin, dass ein negativer Test nicht die Quarantänezeit verkürzt. Das Gesundheitsamt wird die Eltern der betroffenen Schüler kontaktieren.

Laut den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit war der Fall der Lehrkraft, der einzige neue Corona-Fall im Landkreis am Vortag. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es fünf neue Infektionen mit dem Virus. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 450 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 17.09.2020, 16.45 Uhr: Schüler und Kindergartenkinder in Corona-Quarantäne

Die 1. Klasse einer Grundschule in Alesheim-Emetzheim muss sich in Quarantäne begeben. Ebenfalls von der häuslichen Isolation betroffen ist eine Gruppe des Katholischen Kindergartens St. Gunthildis in Weißenburg. Lehrer und Erzieher, die mit den Kindern Kontakt hatten, sind ebenfalls betroffen. 

Hintergrund dieser Maßnahmen sind die Corona-Testergebnisse einer vierköpfigen Familie aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Sie fielen positiv aus. 

Das Gesundheitsamt will die unter Quarantäne stehenden Personen Anfang kommender Woche auf "Sars-CoV-2" testen.

Update vom 14.05.2020, 20 Uhr: Massive Quarantäne-Maßnahmen nach Corona-Fällen in Kita und bei Friseur

In den vergangenen Tagen haben sich zwei Infektionsfälle im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ergeben, die eine größere Testwelle nach sich ziehen werden. Zum einen wurde eine Mitarbeiterin einer Kindertagesstätte im Landkreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet, zum anderen eine Mitarbeiterin eines Friseursalons im Landkreis. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat sofort Quarantänemaßnahmen angeordnet und über 100 Kontaktpersonen ermittelt. 

Das Gesundheitsamt konnte schnell auf die Meldung der beiden Infektionen reagieren und Maßnahmen einleiten. Die Mitarbeiterinnen und die in der Kindertagesstätte betreuten Kinder sind bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in häuslicher Quarantäne. Bis weitere Infektionen ausgeschlossen werden können, bleibt die Kindertagesstätte geschlossen. 

Ähnlich agiert das Gesundheitsamt auch bei der positiv getesteten Mitarbeiterin eines Frisörsalons. Auch hier werden deren Kolleginnen in den kommenden Tagen getestet und bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses zu Hause isoliert. Aufgrund der Pflicht die Kontaktdaten der Kundschaft im Frisörsalon genau zu dokumentieren, konnten bereits alle Kunden informiert werden. Die betroffenen Personen befinden sich nun ebenfalls in häuslicher Quarantäne und werden getestet. 

Der Betrieb des Friseursalons ist eingestellt, bis ein Ansteckungsrisiko ausgeschlossen werden kann.

Dr. Johannes Rank, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, hat die berechtigte Hoffnung, dass durch die Maskenpflicht weitere Infektionen verhindert werden konnten. Aus Gründen der Vorsorge werden aber dennoch alle engeren Kontaktpersonen getestet und isoliert, auch um Erkenntnisse über die Wirksamkeit der bestehenden Maßnahmen zu erhalten. 

Betroffene Personen wurden bereits vom Gesundheitsamt informiert und werden nun auf das Virus getestet. Dabei ist zu beachten, dass eine Ansteckung mit dem Virus nach dem Kontakt mit einem Infizierten frühestens nach fünf Tagen labordiagnostisch festgestellt werden kann. Die Testung der Kontaktpersonen erfolgt also entsprechend nach diesem Zeitraum, um eindeutige Testergebnisse zu erzielen. Bis das sichere Testergebnis vorliegt, bleiben die Kontaktpersonen vorsichtshalber in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 13.04.2020, 15.45 Uhr: Infektionen in Seniorenheim - sechs Todesfälle

Erstmals wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in einem Seniorenheim Infektionen mit SARS-CoV-2 nachgewiesen, wie das Landratsamt am Ostermontag mitteilte. Bei der Einrichtung handelt es sich um das Georg-Nestler-Haus in Pappenheim. Die vergangenen Osterfeiertage haben für Bewohner und Mitarbeiter eine traurige Entwicklung gebracht. Insgesamt wurde bei 29 von 42 Heimbewohnern sowie bei acht von 21 getesteten Mitarbeitenden das Coronavirus festgestellt. Sechs Bewohner, die auf eine intensive Pflege angewiesen waren und aufgrund ihres Alters und schwerer Begleiterkrankungen zur Corona-Risikogruppe gehörten, seien verstorben.

Nach der ersten bestätigten Infektion innerhalb der Einrichtung seien umgehend alle Bewohner sowie der Großteil der Belegschaft auf das Virus getestet worden. Alle Bewohner seien in Einzelzimmern isoliert, wodurch der Kontakt zwischen positiv und negativ getesteten Personen vermieden wird. Die Pflege der erkrankten Personen ist gewährleistet. Insgesamt sind sechs Bewohner des Seniorenheims mit dem Coronavirus verstorben. Alle sechs Personen waren intensive Pflegefälle. „Die Entwicklungen in Pappenheim sind sehr rasant“, äußerte sich der Versorgungsarzt Peter Löw in der Mittei.

Die Heimleitung setzt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Versorgungsarzt Löw einen Notfallplan um. Unter anderem werden die positiv getesteten Bewohner innerhalb der Einrichtung isoliert untergebracht und die Krankheitsverläufe permanent überwacht. Die Kontakte mit Außenstehenden werden noch weiter reduziert, insbesondere wurde die Behandlung der Heimbewohner auf einen einzigen Heimarzt eingegrenzt. Der zuständige Arzt ist zweimal am Tag im Seniorenheim. Die Einrichtung wird mit zusätzlichen Schutzmaterialien ausgestattet. Insgesamt gilt der Grundsatz, dass gesunde und nur leicht symptomatische Bewohner im Heim bleiben sollen, da für ältere, demente oder vorerkrankte Personen ein Ortswechsel eine zu große Belastung ist.

Die Situation ist für die Bewohner sehr belastend, wie Regionalleiter Dominic Bader mitteilt. "Unser gesamtes Team bestehend aus Pflegenden, Hauswirtschaftlerinnen und Reinigungskräften sowie der Heimleitung arbeitet eng zusammen, um die Situation bestmöglich bewältigen zu können. Unsere Pflegekräfte widmen sich mit aller Kraft den Bewohnerinnen und Bewohnern“, sagte Bader.

Update vom 03.04.2020, 14.05 Uhr: Dr. Peter Löw zum Versorgungsarzt bestellt

Landrat Gerhard Wägemann hat zur Bewältigung der Corona-Krise Dr. med. Peter Löw aus Treuchtlingen zum Versorgungsarzt für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bestellt. Das teilt das Landratsamt mit. 

Der Versorgungsarzt ist der Führungsgruppe Katastrophenschutz zugeteilt und in den täglich telefonisch tagenden Krisenstab des Landkreises berufen. Auf den Mediziner kommen damit unterschiedliche Aufgaben zu. Unter anderem soll er die Versorgung mit ambulanten ärztlichen Leistungen und der entsprechenden Schutzausrüstung im Landkreis planen und koordinieren. Zudem kümmert er sich um die Ausweisung von Schwerpunktpraxen für die Untersuchung und Behandlung von COVID-19-Patienten.

Landrat Gerhard Wägemann ist sehr froh, dass er Dr. Peter Löw für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnte: „Ein sehr erfahrener Mediziner, der darüber hinaus im Landkreis sowie als Delegierter des Bayerischen Hausärzteverbandes sehr gut vernetzt ist“. Dr. Peter Löw ist seit 2004 in Treuchtlingen als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin tätig und betreibt dort seit 2007 eine hausärztlich internistische Gemeinschaftspraxis. Zudem gilt er als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Infektiologie.

Update vom 02.04.2020, 19.10 Uhr: Zweiter Todesfall bestätigt

Im Klinikum Altmühlfranken ist ein weiterer Todesfall bestätigt worden. Dort starb ein Mann an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Der 88-Jährige hatte bereits Vorerkrankungen, wurde stationär behandelt und lehnte eine künstliche Beatmung ausdrücklich ab. 

Damit ist es bislang der zweite Todesfall im Zusammenhang mit der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. In beiden Fällen litten die Patienten unter Vorerkrankungen. 

Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten ist im Vergleich zum Vortag um 23 auf insgesamt 133 Fälle angestiegen (Stand 02.04.2020). Davon befinden sich 17 Personen in stationärere Behandlung, wovon in fünf Fällen eine künstliche Beatmung angewendet wird..

Update vom 27.03.2020, 12.40 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Weißenburg-Gunzenhausen

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus den ersten Todesfall. Ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist am Freitag (27.03.2020) im Klinikum Altmühlfranken in Gunzenhausen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seiner Vorerkrankungen gehörte der 88-Jährige zur Hochrisikogruppe. Eine künstliche Beatmung lehnte der Verstorbene in seiner Patientenverfügung ab. Der Mann hatte seinen Wohnsitz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Weitere Details zu dem verstorbenen Patienten können zum Schutz der persönlichen Daten nicht bekannt gegeben werden.

Mittlerweile haben sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 74 Personen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert (Stand: 27.03.2020, 7.30 Uhr). Darunter sind auch bereits genesene Personen enthalten. Diese werden vom Gesundheitsamt nicht gesondert erfasst.