Am Sonntag sorgten Starkregen und Graupelschauer für Chaos auf den unterfränkischen Autobahnen. Auf der A71 und der A7 kam es zu neun Unfällen.
Neun Verkehrsunfälle mit sieben Leichtverletzten aufgrund von Starkregen und Graupelschauer hat die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck am Sonntag (16.05.2021) auf den Autobahnen 7 und 71 registriert.
Ein 32-jähriger Thüringer habe auf der A71 bei Maßbach (Landkreis Bad Kissingen) bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren und sei in einen vor ihm fahrenden Wagen geschleudert worden, teilte die Polizei am Montag (17.05.2021) mit. Dessen Fahrer erlitt dadurch Verletzungen.
Starkregen und Graupelschauer: Verkehrs-Chaos in Unterfranken
Auf der A7 bei Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen) krachte ein 56-Jähriger aufgrund von Aquaplaning in die Mittelschutzplanke, wobei er und sein 25 Jahre alter Beifahrer verletzt wurden.
Später kam es auf der A71 bei Bad Neustadt an der Saale (Landkreis Rhön-Grabfeld) den Angaben zufolge kurz nacheinander zu mehreren Auffahrunfällen, einige Fahrer kamen aufgrund der Straßenverhältnisse von der Fahrbahn ab. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mehrfach im Einsatz, immer wieder mussten Fahrstreifen gesperrt werden.
Laut Polizei sei neben den Wetterverhältnissen auch nicht angepasste Geschwindigkeit ursächlich für die vielen Unfälle gewesen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 120.000 Euro.
Deshalb sollt ein Tempolimit auf Autobahnen eingeführt werden!
Wenn natürlich bei plötzlich eingetretenen Starkregen seine Geschwindigkeit nicht drosselt, ist es kein Wunder durch Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug zu verlieren.
Aber nein, es wird weiter gerast und jeder denkt nur an sich anstatt an andere Verkehrsteilnehmer, egal ob junge oder ältere, erfahrene Fahrzeugführer und viele davon sind Wiederholungstäter.