Die A7 musste am Dienstag (18. Januar 2022) gesperrt werden. Wie die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck mitteilte, war gegen 10.20 Uhr der Fahrer eines Sattelzugs zwischen den Anschlussstellen Gramschatz und dem Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck unterwegs gewesen, als die Zugmaschine des Fahrzeugs in Brand geriet.

Grund für das Feuer war vermutlich ein technischer Defekt. Der 34-Jährige konnte den Lastwagen noch auch den Seitenstreifen fahren und das Führerhaus verlassen, bevor die Sattelzugmaschine in Vollbrand stand. Es entwickelte sich eine so starke Hitze, dass auch der vordere Teil des Aufliegers stark beschädigt wurde. Die Ladung des Lasters, rund 25 Tonnen Getreide, fiel zum Teil auf die Fahrbahn.

Getreidelaster auf A7 ausgebrannt: Stundenlange Vollsperrung nötig

Die Feuerwehren aus Werneck, Bergtheim, Arnstein und Hausen konnten den Brand schnell löschen. Eine Spezialfirma übernimmt die Bergung des Fahrzeugs. Der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Während der Löscharbeiten musste die A7 in Richtung Fulda komplett gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei Erbshausen leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Gramschatz aus. Inzwischen konnte der Verkehr, der sich im Unfallbereich angestaut hatte, an der linken Fahrspur am ausgebrannten Laster vorbeifließen. Aufgrund der Bergung und den danach notwendigen Reinigungsarbeiten bleibt die Sperrung der A7 noch bis etwa 20 Uhr bestehen.

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