Ein Unfall ereignete sich am Freitagmorgen auf der A 9. Während der Fahrer auf der Rückbank schlief, rollte der Kleintransporter auf die Fahrbahn.
Am Freitagmorgen (18. September 2026) fuhr ein österreichischer Lkw‑Fahrer mit seinem Sattelzug auf der A 9 in Richtung München. Zwischen Allersberg und Hilpoltstein fuhr er auf dem rechten Fahrstreifen, als vor ihm vom Standstreifen ein Kleintransporter auf die rechte Fahrspur rollte. Das berichtet die Polizei.
Der Lkw-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Kleintransporter. Durch den Aufprall wurde der 52-jährige Fahrer im Kleintransporter leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Ungar ins Klinikum Nürnberg Süd. Er klagte über Nacken- und Rückenschmerzen.
Handbremse nicht ausreichend angezogen – Kleintransporter rollt auf A 9
Der Fahrer des Kleintransporters gab an, dass er eine Panne hatte und deshalb auf dem Standstreifen hielt. Da er auf den Pannendienst wartete, legte er sich auf die Rückbank und schlief. Er hatte jedoch die Gangschaltung im Leerlauf und die Handbremse nicht genügend angezogen. So rollte der Kleintransporter in leichter Hanglage nach hinten. Der Fahrer des Lkws blieb unverletzt.
Die A 9 musste in Fahrtrichtung München kurzzeitig voll gesperrt werden, es konnte jedoch bald die linke Spur freigegeben werden. Gegen 7.45 Uhr wurde die Mittelspur ebenfalls wieder für den Verkehr freigegeben, ehe um circa 8.15 Uhr die Unfallstelle geräumt war.
Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 30.000 Euro. Der ungarische Fahrer des Kleintransporters muss nun mit einer Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen.