HSC Bad Neustadt - TSV Friedberg 29:19 (13:12) - "Mit der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden", sagte HSC-Coach Matthias Obinger. Die Gäste konnten sich vor dem Seitenwechsel auf einen guten Torhüter Michael Luderschmid verlassen, dem auf der Gegenseite Bady Badura in Nichts nachstand.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs änderten die Mannschaften ihr Gesicht. Der Tabellenführer zeigte nun Zug zum Tor und traf innerhalb von drei Minuten viermal. Badura parierte immer mehr Würfe, wehrte unter anderem die ersten drei Siebenmeter des Gegners ab und nervte die Mannen von Harald Rosenberger mit seiner Bärenruhe vor allem bei Tempogegenstößen. Der Kollege Luderschmid baute dagegen ab, wurde beim Stand von 19:13 (40.) von Fabian Seiler ersetzt, der aber gerade Würfen aus dem Rückraum wenig entgegenzusetzen hatte.
Zehn Minuten vor dem Abpfiff war beim 24:16 die Vorentscheidung gefallen.

"Wir haben uns in der zweiten Halbzeit vor Badura in die Hose geschissen", so Gäste-Trainer Rosenberger. Die Hausherren wollten dann die 30-Tore-Marke knacken, doch einige Schludrigkeiten und Pech bei Pfostentreffern verhinderten dies. Nach zwei Toren von Jan Wicklein in Folge und dem "Tor des Tages", einmal mehr schloss Gary Hines einen Kempa, diesmal auf Zuwurf von Goran Djuricin, erfolgreich ab, beendete die Heim-Sieben zwei Minuten vor dem Abpfiff das Torewerfen.
Tore für den HSC: Jan Wicklein (6/1), Vilim Leskovec (5/1), Emil Feuchtmann (5), Margots Valkovskis (4), Gary Hines (4), Goran Djuricin (3), Maximilian Schmitt (2).