Besonderes Event bietet Gratis-Touren durch wilde Wälder an

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Hutebäume
Zwei Hutebäume stehen in der Nähe von Fladungen in der Rhön. Die knorrigen Riesen sind heute von einem Wald umgeben und nicht auf Anhieb zu entdecken ...
Hutebäume
Michael Bauer (dpa)
Rotes Moor in der Rhön
Blick auf die Kernzone des Roten Moores in der Hochrhön in der Nähe der hessisch-bayerischen Landesgrenze.
Rotes Moor in der Rhön
Michael Bauer (dpa)

Mit Rangern durch urige Wälder streifen, seltene Tiere entdecken und mehr über den Klimaschutz erfahren: Die Rhön bietet besondere Führungen durch ihre Schutzgebiete an.

Wanderer und Naturfreunde können in der nächsten Woche besonders geschützte Waldgebiete des Mittelgebirges aus nächster Nähe kennenlernen. Die Führungen werden nach Angaben des Biosphärenreservats am 24. April im hessischen, bayrischen und thüringischen Teil der Rhön angeboten und sind gratis. Anlass ist ein sogenannter länderübergreifender Kernzonentag, der auf die Bedeutung dieser Schutzräume hinweist.

Bei den Kernzonen handelt es sich den Angaben zufolge um besonders geschützte Naturgebiete, in denen bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben und für Menschen besondere Regeln gelten.

Schwarzen Berge oder zum Rhönkopf: Kostenlose Wanderungen in der Rhön

Bei den geführten Wanderungen könnten Besucherinnen und Besucher erleben, wie neue Wildnis entstehe, welche Pflanzen und Tierarten dort beheimatet seien und welche Rolle diese Schutzgebiete im Klimawandel spielten, teilte die Verwaltung des Unesco-Biosphärenreservats mit.

In Hessen wird am Kernzonentag eine rund sieben Kilometer lange Runde durch das in der Nähe des Roten Moores gelegene Naturschutzgebiet Kesselrain geführt. In Bayern erkunden die Teilnehmer die Schwarzen Berge auf einer dreistündigen Tour. Hoch hinaus auf 780 Meter Höhe geht es in Thüringen bei der etwa zweieinhalb Stunden dauernden Führung in die Kernzone «Am Rhönkopf». 

Für die Führungen ist festes Schuhwerk Voraussetzung, teilweise sind Anmeldungen erforderlich. Nähere Einzelheiten zu Uhrzeiten und Treffpunkten erfahren Interessierte im Internet-Auftritt des Biosphärenreservats.