Wenn FCN-Coach Köllner die Seinen am 3. Januar wieder versammelt, um sie auf die zweite Halbzeit in der Bundesliga vorzubereiten, dann wird er ihnen aufzeigen, wie es dem Team, sich selbst eingeschlossen, gelingen wird, den Rückstand zu verkürzen. Noch 17 Spieltage und nur vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer werden alle Beteiligten an ein Club-Comeback glauben lassen.
Andreas Bornemann: Wir fangen doch jetzt nicht an zu kapitulieren
Einen Tag vor Heiligabend hat Andreas Bornemann, der Geschäftsführer Sport des 1. FC Nürnberg, für unsere Zeitung die Hinrunde des FCN in der Fußball-Bundesliga bilanziert. Seine Analyse setzt das bisherige Abschneiden in Relation zu den finanziellen und strukturellen Möglichkeiten des Clubs. Wir haben die wichtigsten Aussagen von Andreas Bornemann zusammengefasst.
Andreas Bornemann...
...über den letzten Tabellenplatz und die Punkt-Ausbeute:
Mit elf Punkten sind wir natürlich nicht zufrieden.
...über die Ausgangslage vor Saisonbeginn:
Wir sind mit der Erwartung in die Saison gegangen, dass die Saison sehr schwierig wird, dass wir viele Dinge richtig machen müssen, dass viele Dinge zusammenpassen müssen, wenn man in der Liga zu Punkten kommen will. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass wir im Winter gerettet sein werden.
...über die vorhandenen Möglichkeiten:
Wir müssen es immer wieder schaffen, uns den Saisonverlauf aus der Perspektive heraus zu betrachten, von wo wir herkommen und was für Möglichkeiten wir haben.
...über die Stärke der Liga:
Wir haben keinen einzigen Punkt geschenkt bekommen, wir haben keinen einzigen Punkt glücklich errungen. Die Punkte, die wir haben, die haben wir uns redlich verdient.
...über positive Ansätze und Gruppenverhalten:
Wir müssen in der Rückrunde große Anstrengungen unternehmen, um verlorenen Boden wieder gutzumachen. Aber wir haben viele Dinge und Ansätze gesehen, die uns zuversichtlich stimmen. Wir müssen viele Dinge besser machen als Gruppe, und die Anzahl der Fehler, die uns auf die Verliererstraße gebracht haben, insgesamt minimieren.
...über die finanziellen Aspekte und deren mögliche Konsequenzen für den Club:
Natürlich ist es immer ein Spagat für uns; seit drei Jahren ist es ein großer Spagat, die Dinge zu bewerkstelligen. Aber wir fangen doch jetzt nicht an zu kapitulieren. Das würde das Letzte sein, was wir tun werden. Aber es heißt eben auch, dass wir konsequent unseren Weg weiter beschreiten werden.
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