Ein starkes Unwetter hat im mittelfränkischen Röthenbach für große Schäden gesorgt. Um Grundschüler keiner Gefahr auszusetzen, findet am Mittwoch kein Präsenzunterricht statt.
Bei den Unwettern am Dienstagabend (14. Juli 2026) in Franken lag laut Aussage des Schulamts eine Gewitterzelle über Röthenbach im Nürnberger Land. Dabei sei ein Kirchturm beschädigt worden und "mehrere Bäume stürzten auf den Schulweg, auch in einen Bauzaun." Folgen hatte die Witterung auch für die Schüler der örtlichen Grundschule am Forstersberg.
Wie das Schulamt auf Nachfrage von inFranken.de am Mittwoch (15. Juli 2026) bestätigte, war der Schulweg für die Kinder damit nicht mehr passierbar, weil Gefahr für die Gesundheit der Kinder bestünde. "Also haben wir am Abend noch beschlossen, dass der Weg nicht zumutbar ist und deshalb für heute in der Grundschule Distanzunterricht angeordnet."
Unwetter in Röthenbach hinterlässt enorme Sturmschäden - Grundschule mit Distanzunterricht
Die Schüler würden über Cloud mit Unterrichtspaketen versorgt und über Video unterrichtet.
Der Sprecher des Schulamts geht davon aus, dass der Präsenzunterricht ab Donnerstag (16. Juli 2026) wieder stattfinden kann. "Der Bauhof und die Feuerwehr räumen mit schwerem Gerät die Bäume beiseite." Anschließend werde auch noch einmal das Dach der Grundschule überprüft. "Wir gehen davon aus, dass das Gebäude zur Benutzung sicher sein wird. Andernfalls würden die Eltern per Nachricht informiert werden", so der Sprecher.
Im Landkreis Erlangen-Höchstadt geriet derweil ein Rentner durch das Unwetter in Not. Seine Rettung erfolgte unter schwierigen Bedingungen.