Kurz vor seinem Tod: 13-jähriger Olli will seine Eltern trösten – "es ist Zeit, zu gehen"

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Schwabacherin erneut mit traurigen Nachrichten: Olivér (13) geht es schlechter
Dem 13-jährigen Olivér aus Ungarn geht es immer schlechter.
Schwabacherin erneut mit traurigen Nachrichten: Olivér (13) geht es schlechter
Privat; Collage: inFranken.de

Knapp zwei Jahre lang kämpfte der 13-jährige Olivér um sein Leben. Eine Schwabacher Freundin der Familie überbrachte bereits kürzlich eine niederschmetternde Nachricht, nun folgt das nächste herzzerreißende Update.

Bereits 2025 schilderte Melanie Motzet aus Schwabach inFranken.de das traurige Schicksal ihrer Freunde aus Ungarn. Der 13-jährige Sohn der Familie hat einen Hirntumor. Zunächst bestand Hoffnung, dass er die Behandlung übersteht, jedoch war unklar, in welchem Zustand er sich danach befindet.

Über eine gewisse Zeit machte er sogar große Fortschritte. Anfang Juli 2026 kam jedoch eine schockierende Einschätzung der ungarischen Ärzte. Demnach habe der Junge "nur noch wenige Wochen zu leben". Nun hat sich Motzet auf Nachfrage von inFranken.de mit einem neuen, herzzerreißenden Update zurückgemeldet: Olivér gehe es immer schlechter.

Schwabacherin besorgt um 13‑jährigen Jungen: "Hoffen, dass wir Olli nochmal sehen"

Am Freitag (21. August 2026) erklärt die Schwabacherin in ihrer Nachricht, dass die Spendenaktion für den 13-Jährigen immer noch laufe (hier könnt ihr spenden). Der Zustand des Jungen werde aber immer besorgniserregender. "Er kann seine Beine nicht mehr bewegen, kann sich nicht mehr alleine vom Liegen in eine sitzende Position bringen, spricht immer weniger und undeutlicher und schläft sehr viel", berichtet Melanie Motzet. Vor einiger Zeit sei bei Olivér mit der Erhaltungstherapie begonnen worden.

Das bedeute, dass er Medikamente bekomme, die seinen geistigen und körperlichen Zustand möglichst lange erhalten sollen. Deshalb zahlen ihm seine Eltern auch weiterhin die Physiotherapie, so die Schwabacherin. Dort sei der Junge jedoch bei weitem nicht mehr so aktiv wie vorher. Einerseits sei es ihm zu anstrengend, andererseits "versteht er geistig, dass er sterben wird und sieht keinen Sinn mehr darin". 

"Er sagt auch immer öfter zu seinen Eltern, dass es für ihn jetzt 'Zeit ist, zu gehen' und sie deswegen nicht traurig sein sollen", erklärt die Freundin der Familie weiter. Für Olivérs Eltern und Schwester seien solche Sätze nur schwer zu verarbeiten. Diese Aussagen beruhigen seine Angehörigen allerdings auch, da sie zeigen, dass er "scheinbar keine Angst vor dem Tod hat" und die Situation in gewisser Weise akzeptiert.

Um die Spenden zu übergeben: Teil der Familie bereits in Ungarn

Seit drei Wochen sei ein Teil von Motzets Familie bereits in Ungarn, um Olivér und seine Familie zu treffen und die aktuelle Spendensumme sowie zahlreiche Geschenke und Briefe zu überreichen. In dieser Zeit ging es dem 13-Jährigen jedoch so schlecht, dass kein Besuch möglich war. Die Angehörigen der Schwabacherin seien noch für zwei weitere Wochen vor Ort: "Wir hoffen, dass es noch zu einem Treffen kommt".

Falls dies in den kommenden Tagen jedoch noch immer nicht möglich ist, werde ein Treffen zu der Übergabe nur mit dem Vater des Jungen stattfinden, erklärt sie weiter. Derzeit planen Melanie Motzet und ihr Mann für dieses Jahr auch noch eine Reise nach Ungarn "und hoffen, dass wir Olli dann nochmal sehen". 

Auf Spenden für ihr krankes Kind ist aktuell auch die Mutter des kleinen Charlie aus Bamberg angewiesen. Er benötigt eine Therapie, die wohl mehrere Millionen Euro kostet.