Die Stadt Nürnberg hat momentan (Stand: 11. April 2022) einen Inzidenzwert von 841,8. Das ist der niedrigste Wert in ganz Franken. Sie ist damit bei der Auflistung der 7-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts die einzige fränkische Stadt unter einem Inzidenzwert von 1000. 

"Wir freuen uns, dass wir in unserer Stadt einen so niedrigen Wert haben", berichtet Ulrike Goeken-Haidl vom Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg gegenüber inFranken.de

IT-Fehler und warme Temperaturen: Das steckt hinter Nürnbergs Corona-Rückgang

Noch vor einer Woche stieg der Inzidenzwert der Stadt Nürnberg auf über 2500. "Das ist auf einen IT-Fehler zurückzuführen", berichtet Goeken-Haidl. Demnach habe die Stadt Nürnberg erst nicht alle Corona-Infektionen gemeldet, was zu einer "Untermeldung" geführt hatte, so Goeken-Haidl weiter. So mussten die Zahlen im Nachhinein hinzugefügt werden, was dann zu einer "Überschätzung der Zahlen" geführt hat, so die Pressesprecherin. "Der Wert von letzter Woche (über 2500) entsprach also nicht der Realität", erklärt Goeken-Haidl.

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"Wir haben jetzt den tagesaktuellen Stand von 841,8, was uns alle erfreut", berichtet sie. Dennoch könnte der Wert der Stadt Nürnberg höher sein. "Wir nehmen ebenfalls einen Rückgang der kostenfreien Teststellen wahr, demnach könnte die Dunkelziffer höher ausfallen. Vor allem die Omikron-Variante halten viele für eine kleine Erkältung und lassen sich nicht testen", betont die Pressesprecherin. Die Wetterlage stimme Goeken-Haidl allerdings positiv bezüglich Inzidenzzahlen. "Durch die warmen Temperaturen erkälten sich weniger Leute und damit sinken auch die Infektionszahlen", so die Pressesprecherin weiter.

Die Osterferien sind laut Goeken-Haidl aus dem Gesundheitsamt Nürnberg allerdings eine Möglichkeit, wie die Zahlen wieder höher gehen könnten. "Es ist möglich, dass sich Schüler und Familien in den Ferien im Urlaub anstecken. Da kann man einen kleinen Anstieg der Zahlen erwarten", "Deswegen appelliere ich immer wieder, dass auch mit den neuen Regelungen, in Innenräumen weiterhin eine Maske getragen werden sollte", betont sie.

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