Die Nürnbergerin und Gleichstellungsbeauftragte Anja Wirkner fordert, dass die Bayernhymne geschlechtergerecht umgeschrieben wird.
Nach der Debatte über eine geschlechtsneutrale Nationalhymne fordert jetzt eine Fränkin aus
Nürnberg das Gleiche für die Bayernhymne. Die Nürnbergerin Anja Wirkner ist Gleichstellungsbeauftragte und äußert ihre Kritik und ihren Vorschlag für die neue Bayernhymne erstmals in einem Interview mit Antenne Bayern.
Deshalb soll die Bayernhymne geschlechtsneutral umgeschrieben werden
Die Bayernhymne besteht mit ihrem jetzigem Text schon seit 1980, nachdem sie von Franz Josef Strauß bekannt gegeben wurde. Die Melodie der Hymne gibt es sogar schon sei 1860, Komponist war Konrad Max Kunz. Der Münchner Merkur zitiert aus dem Radiointerview mit Anja Winkler: "Naja, das ist die einzig logische Konsequenz, wenn wir unsere Nationalhymne endlich geschlechtergerecht umformulieren, dann muss es auch die Bayern-Hymne sein" Die Idee, die Bayernhymne zu ändern, kam demnach nach der Debatte um die Änderung der Nationalhymne.
Bericht: Gleichstellungsbeauftragte will deutsche Nationalhymne ändern
So soll die neue Bayernhymne lauten
So wie es bei der Nationalhymne einen Vorschlag für die geänderten Strophen gibt, hat sich die Nürnbergerin auch eine neue geschlechtsneutrale Fassung für die Bayernhymne überlegt. In der ersten Strophe soll Vaterland zu Heimatland werden und auch Bayerinnen hinzugefügt werden. Die geänderte Fassung würde folgendermaßen aussehen:
Änderungen an der ersten Strophe
Gott mit dir, du Land der
Bayern,
Änderung: Gott mit dir, du Land der Bayern
und Bayerinnen,
deutsche Erde,
Vaterland!
Änderung: deutsche Erde,
Heimatland!
Über deinen weiten Gauen
ruhe Seine Segenshand!
|: Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
Und erhalte dir die Farben
Seines Himmels, weiß und blau! :|
Die Nürnbergerin will etwas in der bayrischen Gleichstellungspolitik erreichen und mit ihrem Vorschlag auch einen Wandel in der Gesellschaft herbeiführen. Dazu sagt sie: "Bewusstseinswandel passiert eben auch durch Sprache oder gerade durch Sprache".
Auch in der zweiten Strophe soll es gender-neutrale Änderungen geben:
Gott mit dir, dem Bayernvolke,
dass wir, uns'rer
Väter wert,
Änderung: dass wir, uns'rer
Eltern wert,
fest in Eintracht und in Frieden
bauen uns"res Glückes Herd!
|: Dass mit Deutschlands
BruderstämmenÄnderung: |: Dass mit Deutschlands
Geschwisterstämmen einig uns ein jeder schau
und den alten Ruhm bewähre
unser Banner, weiß und blau! :|
Die Forderung, dass die Nationalhymne aus Gender-Gründen geändert wird, kam von der Frauenbeauftragten Kristin Rose-Möhring. Wie auch in der Bayernhymne sollte "Vaterland" durch "Heimatland"ersetzt werden. "Brüderlich mit Herz und Hand" würde geschlechtsneutral "couragiert mit Herz und Hand" lauten.
Bayernhymne gendern: was sagt die Bevölkerung dazu ?
Nach dem Gespräch hat Antenne Bayern ihre Hörer und Hörerinnen gefragt, ob sie für oder gegen eine Änderung der Bayernhymne sind. Das Ergebnis war sehr eindeutig. 96,8 Prozent haben für Nein gestimmt. Nur 2,7 Prozent waren für Ja.
Unglaublich!!!
Solche Leute werden von unsre Steuergelder bezahlt...haben die nix Produktives zu tun?
Zum Genderwahn im Allgemeinen brauch ich ja nix mehr sagen. Aber was bei diesen speziellen Änderungswünschen noch dazu kommt:
1. "Gott mit dir, du Land der Bayern und Bayerinnen", passt ja nichtmal mehr zur Melodie. Die Hymne wäre also gar nicht mehr singbar.
2. Das Wort "Geschwisterstämme" wäre ebenfalls nicht geschlechtsneutral. Die "Geschwister" werden heutzutage als generisches Femininum verwendet.
Es gibt nämlich auch ein maskulines Gegenstück - das heute kaum noch gebräuchliche "Gebrüder".
Der links ideologische Genderwahn grassiert derzeit im Lande noch stärker als die Grippewelle.
Wobei bei von Grippe, oder grippalen Infekten, infizierten Patienten stets die Hoffnung auf baldige Genesung besteht. Was man von Genderwahnsinnigen leider nicht sagen kann.
Die Vorschläge der Nürnbergerin Anja Wirkner sind im Sinne ihrer Genderideologie übrigens völlig inkonsequent, denn auf den Begriff "Gott" ist sie gar nicht eingegangen.
Sorry, aber allmählich finde ich diesen – m.E. völlig überzogenen – Genderwahn und die Sexismusdebatten nur noch unerträglich. Kaum hatte Kristin Rose-Möhring die Nationalhymne aufs Tablett gebracht, muss gleich eilfertigst nachgezogen werden.
Hier oben in S-H, in Heikendorf, einer 8000-Einwohner-Gemeinde an der Kieler Förde, muss ein Künstler seine im Rathaus ausgestellten Gemälde mit Tüchern verhüllen, weil sich eine Gemeindevertreterin (SPD) „sexistisch belästigt“ fühlt. Eines dieser Bilder zeigt, oh Gott, wie schrecklich!, einen Stiefel mit hohem Absatz.
Nee, tut mir leid, aber was sich mittlerweile in diesem Land abspielt, ist in meinen Augen nicht mehr normal. Es wäre sinnvoller, sich mal um die wirklichen Probleme zu kümmern. Davon gibt es wahrlich genug.
Na Gott sei Dank gibt es für "Blond" bereits schon zwei Ausführungen.