Bericht: Gleichstellungsbeauftragte will deutsche Nationalhymne ändern

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Eine geschlechterneutrale Nationalhymne für Deutschland wünscht sich offenbar die Gleichstellungsbeauftragte des Bundes. Foto: Rene Tillmann/dpa-Archiv
Eine geschlechterneutrale Nationalhymne für Deutschland wünscht sich offenbar die  Gleichstellungsbeauftragte des Bundes. Foto: Rene Tillmann/dpa-Archiv

Eine geschlechterneutrale Nationalhymne für Deutschland wünscht sich offenbar die Gleichstellungsbeauftragte des Bundes, Kristin Rose-Möhring.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, möchte offenbar die deutsche Nationalhymne ändern lassen. Das berichten mehrere Medien - unter anderem die "Bild".

Im Sinne der Gleichberechtigung wünscht sich Rose-Möhring eine geschlechterneutrale Hymne für Deutschland nach dem Vorbild anderer Länder. Österreich und Kanada etwa haben ihre Nationalhymnen umgeschrieben. Deutschland solle nun folgen.


Heimatland statt Vaterland, couragiert statt brüderlich

Aus "Vaterland" solle "Heimatland" werden, aus der Zeile "brüderlich mit Herz und Hand" solle "couragiert mit Herz und Hand" werden, zitiert die "Bild am Sonntag".

Rose-Möhring ist seit 2001 Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium. Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist in der aktuellen Fassung die dritte Strophe des Deutschlandliedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben.

Der Text der Nationalhymne lautet:

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben,
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand:
Blüh im Glanze dieses Glückes,
blühe, deutsches Vaterland!