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Freibad-Saison in Nürnberg startet – das müssen Badegäste unbedingt wissen

Am Montag dürfen endlich auch in Nürnberg die Freibäder öffnen. Beim Freibadbesuch wird künftig allerdings einiges anders sein, um Hygienevorschriften einhalten zu können. Wir verraten, worauf sich Nürnberger Badegäste gefasst machen müssen.
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Freibad. Symbolfoto: Pexels / Guduru Ajay bhargav
Nachdem Ende Mai Ministerpräsident Söder eine baldige Eröffnung der Freibäder in Bayern angekündigt hat, steht dem Saisonstart in Nürnberg nun nichts mehr im Wege. Symbolfoto: Pexels / Guduru Ajay bhargav

Nürnberger Freibadsaison 2020 – das ändert sich:  Nachdem Ende Mai Ministerpräsident Markus Söder eine baldige Eröffnung der Freibäder in Bayern angekündigt hat, steht dem Saisonstart in Nürnberg nun nichts mehr im Wege. „Wir sind schon sehr gespannt, wie es laufen wird“, so die Sprecherin von NürnbergBad, Manuela Schneider, in einem Gespräch mit inFranken.de.

Am Montag (8. Juni 2020) öffnet das NürnbergBad seine drei Freibäder: Das Westbad, das Naturgartenbad und das Stadionbad. Auch das Nürnberger Clubbad und das Freibad Bayern 07 kündigen ihre Eröffnung für Montag an. Doch die bringt auch einige Veränderungen mit sich. 

Freibäder in Nürnberg 2020: Online-Tickets und beschränkte Personenzahl 

„Zunächst einmal kann man Tickets nur noch online erwerben“, erklärt Manuela Schneider vom NürnbergBad gegenüber inFranken.de. Das Ticket müsse man dann, ausgedruckt oder am Handy, an der Kasse vorzeigen – natürlich mit Maske. Auch im Eingangsbereich und in den Toiletten gelte von nun an Maskenpflicht. 

Außerdem gebe es nur ein bestimmtes Kontingent an Tickets, um den Abstand von 1,5 Metern einhalten zu können. Sind alle verkauft, könne auch niemand mehr hineingelassen werden.

  • Im Westbad dürfen sich insgesamt 360 Personen gleichzeitig aufhalten. Im Schwimmerbecken dürfen 52 Personen gleichzeitig schwimmen, im Nichtschwimmerbecken – da dieses sehr groß ist – 60 Personen. 
  • Im Naturgartenbad dürfen sich 320 Personen gleichzeitig aufhalten. 52 Personen dürfen gleichzeitig in das Schwimmerbecken. 
  • Auch in das Stadionbad dürfen 360 Personen gleichzeitig. Wie im Westbad und im Naturgartenbad dürfen sich 52 Personen gleichzeitig im Schwimmerbecken aufhalten. In den beiden Nichtschwimmerbecken dürfen sich jeweils 30 Personen aufhalten. 

Zeit-Fenster-System in Nürnberger Freibädern

Ein Ticket gilt laut Schneider für drei Stunden und für das jeweilige gebuchte Zeitfenster. „Es wird drei Zeitfenster geben“, erklärt sie. „Von 9 bis 12 Uhr, von 13 bis 16 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.“ In der Stunde dazwischen müsse alles wieder desinfiziert werden. „Dann müssen Umgänge gereinigt werden, alles, was angefasst wird, muss desinfiziert werden, Toiletten müssen desinfiziert werden. Da ist eine Stunde schon fast knapp.“ Aus diesem Grund werde es in den drei Freibädern künftig mehr Mitarbeiter geben: „Mehr Personal, mehrere Kassenkräfte, um die Tickets einzuscannen, eine Sicherheitskraft und Reinigungskräfte, um in der einen Stunde alles zu desinfizieren.“ 

Erstmal geschlossen bleiben müsse laut Schneider das Volleyballfeld und die Duschen im Innenbereich. Die Außenduschen sowie im Wechsel Rutschen und Springtürme seien hingegen geöffnet. Auch im Imbiss können weiterhin Speisen angeboten werden – „hier gelten dann nochmal eigene Hygienemaßnahmen.“ 

Niedrige Ticketpreise für 2020 

Niedrig gehalten werden laut Schneider dieses Jahr die Ticketpreise. Angeboten werden: 

  • Erwachsenen-Tarif für 3,50 Euro
  • Ermäßigten-Tarif (für Schwerbehinderte, Schüler und Studenten) für 2,50 Euro
  • Kinder-Tarif für 6- bis 18-Jährige für 1,50 Euro.
  • Kinder bis sechs Jahre frei 

Ein Familienticket könne dieses Jahr nicht angeboten werden, bedauert Schneider. Das hätte den Online-Ticketverkauf nur noch mehr verkompliziert. Nun wolle man aber erstmal abwarten, wie der Saisonstart laufe und wie hoch der Andrang werde. „Wir sind schon sehr gespannt, wie es laufen wird.“ 

Das Freibad in Röthenbach an der Pegnitz bleibt diesen Sommer indes geschlossen. Die Corona-Maßnahmen waren am Ende doch zu aufwendig.