Winterwetter hat Folgen für Flughafen Nürnberg - und andere Airports in Bayern

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Flughafen Nürnberg kämpft gegen Winterwetter
Die Winterdienste an den Flughäfen in Bayern haben teils ununterbrochen zu tun - auch in Nürnberg. (Archivbild)
Flughafen Nürnberg kämpft gegen Winterwetter
Daniel Karmann/dpa

Das winterliche Wetter sorgt an den Flughäfen in Bayern für Ausfälle. Passagiere müssen sich auf Verzögerungen einstellen.

Airlines haben an den Flughäfen in Bayern zahlreiche Flüge wetterbedingt gestrichen. "Aktuell liegen uns 15 Annullierungen bei 736 geplanten Flugbewegungen aufgrund der Wetterlage vor", teilte ein Sprecher des Flughafens München mit. Am Airport Nürnberg waren für Montag (12. Januar 2026) 69 Starts und Landungen geplant – davon waren am Vormittag bereits vier Flugbewegungen annulliert.

An den drei Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen sind bei Schnee und Kälte täglich Hunderte Flugzeuge zu enteisen. Zudem müssen Start- und Landebahnen, Vorfelder und Rollwege geräumt werden, um einen sicheren Flugbetrieb zu ermöglichen.

Flüge an bayerischen Flughäfen wetterbedingt annulliert - Passagiere sollen vorbereitet sien

Allein die zwei Start- und Landebahnen, Vorfelder und Rollwege am Flughafen München erstrecken sich über etwa 5,6 Millionen Quadratmeter. "Die Bahnen werden wechselseitig geräumt, sodass immer mindestens eine Bahn für den Flugbetrieb zur Verfügung steht", erklärte der Flughafen-Sprecher. "Alle Flugzeuge müssen vor dem Start aus Sicherheitsgründen enteist werden."

In Nürnberg hat die Startbahn eine Größe von 2700 mal 45 Metern. Insgesamt seien dort ungefähr 618.000 Quadratmeter Flugbetriebsflächen freizuhalten, teilte der Airport mit.

Die Deutsche Flugsicherung könnte außerdem bei schlechter Sicht die Kapazitäten der Bahnen für Starts und Landungen verringern. Einschränkungen oder Verzögerungen an anderen Flughäfen könnten darüber hinaus auch Auswirkungen auf den Flughafen München haben. Passagiere sollten sich darauf vorbereiten.

Glatteis sorgt für Probleme

Am Frankfurter Flughafen beispielsweise waren am Morgen angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge annulliert worden. Der Montag soll laut Wettervorhersage in vielen Teilen Bayerns gefrierenden Regen und Glatteis bringen. Aufgrund der Gefahr rief der Deutsche Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Unwetterwarnstufe für den gesamten Freistaat aus. In Teilen Frankens fiel aufgrund der Gätte der Präsenzunterricht in Schulen am Montag aus.

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