Es wird langsam wärmer in Franken. Damit ist die Gefahr durch das Winterwetter jedoch noch nicht gebannt.
Der winterlich-kalte Witterungsabschnitt endet für Franken zum Beginn der neuen Woche. Mit der milderen Luft vom Atlantik ändert sich das Wetter spürbar. Die Auswirkungen der kalten Tage lassen jedoch nur allmählich nach.
Anfangs schneie es am Montag (12. Januar 2026) verbreitet, ab etwa 11 Uhr gehe der Schnee von Mittelfranken her zunehmend in Regen über und greife im Tagesverlauf auf Oberfranken über, sagt der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs (Wetterochs). Bei leicht negativen Temperaturen könne sich dabei vorübergehend Glatteis bilden, bevor die Werte erst gegen 16 Uhr in den positiven Bereich steigen würden.
Wetter in Franken: Glatteis könnte für Verkehrsprobleme sorgen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte in mehreren Bundesländern, darunter auch Bayern, vor Glatteis. Grund dafür seien von Westen her aufziehende Niederschläge, die auf den kalten Böden gefrieren würden.
Die Glatteis-Situation werde Plusgrade in etwa 1500 bis 2000 Metern Höhe und negativen Temperaturen darüber und darunter ausgelöst, erklärt Stefan Ochs. Schneeflocken würden durch diese milde Schicht fallen, dabei tauchen und den Boden als unterkühltes Wasser oder teilweise als gefrorene Eiskörner erreichen.
"Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen", warnten die DWD-Experten. In Teilen Frankens fiel deshalb der Präsenzunterricht an Schulen oder soll zur Mittagszeit enden. Ab der Mittagszeit könne sich die Lage demnach im Westen entspannen. Im Osten des Freistaats bestehe jedoch Glatteisgefahr bis Dienstagvormittag (13. Januar).
ADAC mit Glätte-Empfehlung
Angesichts der Glätte-Warnung für weite Teile Deutschlands empfiehlt der ADAC, auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Besonders bei Blitzeis sollte man das Fahrzeug besser stehen lassen, erklärte ein ADAC-Sprecher in München. Zudem gilt generell im Winter, bei Fahrten mit dem Auto auf eine angepasste Geschwindigkeit zu achten und genügend Abstand zu wahren.
Besonders hoch ist die Blitzeis-Gefahr laut ADAC in Wäldern, auf Brücken oder an anderen schattigen Stellen, wo die Straße bei frostigen Temperaturen stark auskühlen kann. Das Heimtückische sei, dass die Eisschicht plötzlich auftrete und kaum zu erkennen sei.
In der Nacht zum Dienstag werde es Ochs' Prognose zufolge weiter regnen. Die Temperaturen sollen bei schwachem Wind aus Süden auf rund 3 Grad steigen.
So wird das Wetter im weiteren Wochenverlauf
Von Dienstag bis Sonntag (18. Januar 2026) werde weiter milde Meeresluftmassen nach Franken strömen. Dennoch würden größere Wetterumstellungen ausbleiben. Atlantische Tiefausläufer sollen sich über Franken abschwächen und Osteuropa nicht mehr erreichen. Demnach bleibe es wechselnd bewölkt mit gelegentlichem Regen.
Zunächst sollen die Höchsttemperaturen im Wochenverlauf auf etwa 6 Grad steigen. Nach der Wochenmitte setzte wieder eine leicht sinkende Tendenz ein.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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