Eine Nürnberger Metzgerei macht von sich reden - mit einem Bratwurst-Döner, der fränkische Tradition und modernen Fast-Food-Genuss vereint.
Döner mal anders? Die Nürnberger Metzgerei Pfettner interpretiert das bekannte Fast-Food-Gericht neu. Anstelle von Drehspießfleisch kommt in den neuen "Bratwurst-Döner" fränkische Bratwurst. Solche außergewöhnlichen Kreationen sind in Metzgereibetrieben keine Seltenheit. So stellte etwa die Metzgerei Freyberger kürzlich eine besondere Krapfen-Variante vor.
Der Verkauf der neuen Döner-Kreation in der Metzgerei Pfettner begann am Mittwoch (18. Februar 2026). Künftig soll der Bratwurst-Döner immer mittwochs in der Ludwig-Feuerbach-Straße in Nürnberg erhältlich sein. Bereits nach dem ersten Tag erlangte der neue Verkaufsschlager großen Anklang. Doch wie kam es zu dieser außergewöhnlichen Idee?
"Deutschland-Premiere": Nürnberger Metzgerei präsentiert "Bratwurst-Döner"
Eine Verkäuferin der Metzgerei Pfettner erklärt gegenüber Franken-Fernsehen, sie habe über einen Facebook-Freund ein Bild eines Bratwurst-Döners gesehen und die Idee sofort an ihren Chef weitergeleitet. Kurz darauf wurden Dönerbrötchen bestellt und eine eigene, hausgemachte Soße kreiert.
Unter dem Motto "Der Bratwurstdöner feiert Deutschland-Premiere" stellt die Metzgerei ihre neue Kreation ihren Kunden im Netz vor. Sie besteht aus fränkischer Bratwurst, Fladenbrot, Salat, Röstzwiebeln und der Soße. "Wir bringen Nürnberger Wurstkunst in die Fast-Food-Welt", erklärt Inhaber Wolfgang Pfettner. "Frisch zubereitet, nachhaltig und regional." Der Preis beträgt 4,90 Euro.
Im Netz sorgt die neue Kreation für Gesprächsstoff. "Mein Fazit: sehr guter Döner light - die perfekte Lücke zwischen Leberkäsbrötchen und normalem Döner", schreibt ein Nutzer unter einem Beitrag zu der neuen Fast-Food-Variante. Wegen des großen Andrangs werden Kunden nun jedoch gebeten, für Mittwoch (25. Februar 2026) vorzubestellen: "Aufgrund der hohen Nachfrage nach unserem Bratwurstdöner bitten wir euch, vorzubestellen, wenn ihr sicher einen haben wollt", heißt es in einem Social-Media-Beitrag des Betriebs.