Rund 30 Einsätze der Feuerwehr Nürnberg binnen kurzer Zeit - ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat am Sonntagabend für Chaos gesorgt. Straßen wurden kurzzeitig überflutet und Bäume entwurzelt.
Am Sonntagabend (9. August 2026) ist eine Gewitterzelle mit starkem Regen und heftigen Windböen über Nürnberg hinweggezogen. Besonders betroffen waren nach Angaben der Feuerwehr die Stadtteile Buchenbühl, Almoshof, Erlenstegen sowie Schoppershof mit Laufamholz.
Die heftigen Windböen sorgten dafür, dass viele Äste abbrachen und mehrere Bäume entwurzelt oder abgeknickt wurden. Außerdem kam es vereinzelt zu überfluteten Straßen.
Entwurzelte Bäume und überflutete Straßen: Gewitterzelle über Nürnberg
Zwischen 19 Uhr und etwa 19.25 Uhr entstanden rund 30 Einsatzstellen, die von der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren aus Buchenbühl, Almoshof, Buch und Laufamholz abgearbeitet wurden.
Die Unwetterschäden blieben laut Feuerwehr-Angaben gering, der Regen aber "ein Segen für die Natur".
Da war die Feuerwehr aber nicht im Tiefgraben in Erlenstegen. Da gab es gestern zum dritten Mal in diesem Jahr massiven Baumbruch. Wohl auch dadurch befeuert, dass am Westrand Bäume gefällt wurden und Sturmböen jetzt zunehmend besser in die Schlucht blasen können. Die Bäume dort sind ungewöhnlich hoch, eigentlich auch gut gewässert, aber der Boden besteht auch nur aus Sand. Da halten die besten Wurzeln nichts. Ein Übriges steuert SÖR dazu bei:
Laut Mängelmelderantworten vergibt SÖR Baumfäll bzw Beseitigungsarbeiten fremd.
Entweder passt die Ausschreibung, der Auftragsumfang oder die Ausführungskontrolle nicht: Nach den letzten Sturmereignissen wurden zwar wegeblockierende Bäume zersägt, aber links und rechts jede Menge offensichtlich kranke oder bereits umgestürzte, aber von anderen Bäumen aufgefangene Bäume nicht entfernt.
Die drücken natürlich den auffangenden Baum im Lauf der Zeit ebenfall noch mit um - erst recht beim nächsten Sturm.
Das ist ein durchaus hausgemachtes Versagen mangels aufmerksamer Kontrolle.
Wahrscheinlich fällt SÖR wieder nur eine wochenlange Sperre dieses sterbenden Naturjuwels ein - und vielleicht noch ein arroganter Kommentar seitens der Führungsebene.