Auf der wichtigen Pendlerstrecke Nürnberg-Bamberg kommt es seit Montag erneut zu Zugausfällen. Betroffen sind sowohl S-Bahn- als auch Regionalverkehr.
Seit Montag (13. April 2026) kommt es auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg zu Zugausfällen, wie auf der Internetseite der Deutschen Bahn zu lesen ist. Demnach können am Abend und in den frühen Morgenstunden mehrere Linien nicht verkehren.
Grund für die Einschränkungen sind Bauarbeiten auf der gesamten Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, die sowohl S-Bahn- als auch Regionalverkehr betreffen. Um die Verbindung aufrechtzuerhalten, wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, so die Bahn.
Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg: Morgens und abends Ersatzverkehr
Der Ersatzverkehr fährt seit Montag tageszeitabhängig entweder auf der gesamten Strecke Nürnberg-Bamberg oder zwischen Fürth und Erlangen. Betroffen sind von den Baumaßnahmen die Linien S1 sowie RE14, RE19 und RE28. Erst im März kam es auf der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg zu Einschränkungen, die bis Anfang April andauerten. Die aktuellen Fahrplanänderungen gelten laut der Bahn bis zum 30. April 2026.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Fahrradmitnahme in den Ersatzverkehr-Bussen aus Platzgründen nicht möglich ist. Genauere Auskünfte zum geltenden Ersatzfahrplan können in der aktuellen Bauinformation zu den betroffenen Linien auf der Strecke Nürnberg-Bamberg eingesehen werden.
Weitere Infos zu Fahrplanänderungen und dem Ersatzverkehr gibt es auf der Internetseite des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) oder dem Störticker Bayern. Mehr Neuigkeiten zur Deutschen Bahn findest du auf unserer Übersichtsseite.
@JGMeman
Wie bitteschön soll denn ein Pendler, der in Bamberg lebt und in Erlangen, Fürth oder Nürnberg arbeitet, die Zeit im Bus (Schienenersatzverkehr) nutzen, wenn die S-Bahn erneut und viel zu häufig ausfällt ? Der will nix weiter als pünktlich an seinem Arbeitsplatz sein und nach Feierabend wieder zurück nach Hause kommen.
Eine Baustelle auf der Autobahn muss nicht zwingend heißen, man steht deswegen automatisch im Stau, zumal - manche Menschen, die weitab von der Stadt draußen am Land leben, brauchen auch bei Bahnnutzung trotzdem das Auto, um zum nächstgelegenen Bahnhof zu kommen, dort hoffentlich eine (günstige) Parkmöglichkeit zu finden. Und dann fährt sie halt nicht, die Bahn .................... die am TV so tolle Werbespots schaltet.
Der Vorfall in Sachsen-Anhalt, als eine Oberleitung auf einem ICE landete und diesen zum Halt zwang, ganz großer Zirkus; Manege frei bis zur nächsten Vorstellung.
Ob es den Pendlern in der Vollsperrung der A70 heute Morgen wohl besser ergangen ist? Drei Stunden war da dicht, der Grund umso trauriger.
Preisfrage: warum kommt der ÖPNV nicht aus dem Quark? Wenn gerade kein Streik ist, wird gebaut (gesperrt) oder verspätet, oder die Oberleitungen fallen runter. Noch Fragen?
Ja tatsächlich eine Frage, die ich schon lange habe: Warum nehmen die Menschen eigentlich Baustellen, Staus und andere Verzögerungen im Auto so ganz anders wahr als im Zug?
Wenn ich mir so vor Augen führe, was ich im letzten Jahr im Bermudadreieck zwischen A5/A7 bzw. A5/A45/A66 an Zeit verloren habe, da können noch so einige Strecken gesperrt sein. Die Zeit kann man wenigstens nutzen, im Auto geht das trotz Stauassistent nicht wirklich, jedenfalls traue ich dem System nicht so, dass ich Mails lesen würde.
Deutsche Bahn AG anno 2026, gefühlt muss man feststellen, passt dieser Zirkusladen eher in die Zeit vor 100 Jahren. Wobei da die Züge sicherlich pünktlicher unterwegs gewesen waren, gezogen von zuverlässigen Dampflokomotiven. Mein Vater, früher Hauptlokführer bei der Deutschen Bundesbahn, würde sich im Grabe umdrehen und die Spitzenfunktionäre und -rinnen dieses in der Vergangenheit kaputt gesparten Konzerns dorthin wünschen, wo bekanntlich der Pfeffer wächst.