Von Franken ins deutsche Fernsehen: Sehr bekannte ARD-Moderatorin verstorben

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Erste journalistische Schritte in Franken, später ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen: Die langjährige Moderatorin des "ARD Buffet" ist gestorben.

Mit einem Volontariat in Franken legte Jacqueline Stuhler den Grundstein für ihre journalistische Karriere. Nun ist die langjährige "ARD Buffet"-Moderatorin im Alter von 70 Jahren gestorben. Wie der SWR unter Berufung auf ihren Ehemann mitteilte, starb sie nach langer, schwerer Krankheit am vergangenen Samstag in Friolzheim im Enzkreis.

Bundesweit wurde Stuhler als Gesicht des Ratgebermagazins "ARD-Buffet" bekannt. Sie gehörte dem Erfolgsformat elf Jahre lang als Moderatorin an und war Teil des Gründungsteams, das die Sendung 1998 auf den Weg brachte. SWR-Intendant Kai Gniffke würdigte sie als Journalistin, die genau hingehört, Menschen ernst genommen und selbst komplexe Themen verständlich vermittelt habe. Erst im März dieses Jahres verstarb der Kult-Sänger des Benjamin-Blümchen-Titelsongs.

"ARD Buffet"-Moderatorin begann Karriere in Franken

Dabei begann ihr Weg in den Journalismus in Franken. Die in Lindau geborene und am Bodensee aufgewachsene Stuhler absolvierte ihr Volontariat bei der Nürnberger Zeitung und studierte Theaterwissenschaft in Erlangen. Ab 1980 arbeitete sie als Reporterin beim Bayerischen Rundfunk und moderierte dort unter anderem die Jugendsendungen "Zündfunk" und "Live aus dem Alabama".

1990 wechselte sie zum damaligen Süddeutschen Rundfunk, wo sie die Leitung der Redaktion Innenpolitik übernahm. Neben dem "ARD Buffet" prägte sie später auch Formate wie den "SWR Wortwechsel", das Magazin "Ländersache" sowie die Gesprächsreihe "Leben! Was Menschen bewegt".

Mit Jacqueline Stuhler verliert die deutsche Medienlandschaft eine erfahrene Journalistin, deren Laufbahn in Franken begann und die über Jahrzehnte das öffentlich-rechtliche Fernsehen mitprägte.

Vorschaubild: © Rudy and Peter Skitterians / Pixabay (Symbolfoto)