• Am Airport Nürnberg sollen elektrische Flugtaxis zum Einsatz kommen
  • Start-up produziert CO2-emissionsfreie Kleinflugzeuge
  • Jets starten und landen mit Passagieren an Bord
  • Flughäfen in München und Nürnberg werden Knotenpunkte für Lilium-Betrieb
  • Albrecht-Dürer-Airport "attraktiver Standort" für Streckennetz-Aufbau

Am Nürnberger Flughafen sollen künftig elektrisch betriebene Jets mit Passagieren an Bord starten und landen. Wie die Stadt Nürnberg berichtet, produziert die Lilium GmbH, ein deutsches Start-up aus Oberbayern, hierfür CO2-emissionsfreie Kleinflugzeuge - sogenannte Flugtaxis. 

Airport Nürnberg: Flughafen wird Knotenpunkt für Flugtaxis

Laut Lilium sollen Passagiere am Airport Nürnberg künftig vollelektrisch transportiert werden - und das auf einem Preisniveau vergleichbar mit herkömmlichen Verkehrsmitteln wie Auto und Bahn. Der Albrecht-Dürer-Airport wird in den nächsten Jahren demnach Teil eines Netzwerks regionaler Verbindungen mit schnellen und CO2-emissionsfreien "Lilium-Jets“. Einen weiteren Knotenpunkt im Streckennetz der Kleinflugzeuge bildet der Flughafen München. 

"Elektrische Jets sind ein faszinierender Ansatz, um die Mobilität der Zukunft um einen hoffnungsvollen Baustein zu erweitern und damit völlig neue Planungs- und Lösungsmöglichkeiten anzustoßen", erklärt Staatsminister Florian Herrmann (CSU). "Wir unterstützen deshalb die Bemühungen, die Mobilität um eine dritte - und besonders umweltbewusste - Dimension in der Luft zu ergänzen. 

Mit der "Air Mobility Initiative Bayern" als Teil der "Hightech Agenda Plus" stellt der Freistaat demnach in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung für neue Formen der urbanen Luftmobilität zur Verfügung. "In einer optimierten Vernetzung einzelner Verkehrssysteme sieht die Bayerische Staatsregierung große Potentiale für leise, emissionsfreie und schnelle Mobilität.“

Albrecht-Dürer-Airport "attraktiver Standort" für Streckennetz-Aufbau

Auch Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Michael Fraas begrüßt das Vorhaben. "Durch die hervorragende Verkehrsanbindung an die Innenstadt und die Lage in einer Region mit einer starken, exportorientierten Industrie, hoher
Kaufkraft und entsprechend hohem Reisebedarf, ist der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg ein sehr attraktiver Standort für den Aufbau des Streckennetzes von Lilium.“

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Dem Unternehmen nach ist Bayern nach Nordrhein-Westfalen und Florida (USA) die dritte Region für eine frühzeitige Betriebsaufnahme der Flugtaxis. Vielfältige Vorteile entwickele das Konzept vor allem auf Strecken mit überlasteter
oder ineffizienter Verkehrsinfrastruktur, teilt die Stadt Nürnberg in ihrer Pressemitteilung mit. Hier könne Lilium gemeinsam mit dem Nürnberger Flughafen alternative, umweltfreundliche Angebote für die Metropolregion entwickeln.

"Das Vorhaben von Lilium stellt ein innovatives und nachhaltiges Verkehrskonzept als gute Ergänzung des bestehenden Verkehrsangebots am Standort dar", erläutert Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Fraas. Ihm zufolge sei es "ein sehr positives Signal", dass der Airport Nürnberg "mit seinem umfassenden Know-how" maßgeblich dazu beitragen könne, ein bayerisches Unternehmen bei der Entwicklung dieser neuen Technologie zu unterstützen.

Im Tiergarten Nürnberg entsteht unterdessen ein Baumwipfelpfad. Hier können Besucher wilden Tieren künftig ganz nahe sein.

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