• Nach A9-Unfall bei Nürnberg: Rücksichtsloser Autofahrer verursacht zweiten Unfall
  • Wagen fuhr plötzlich mit Lichthupe auf Unfallstelle zu
  • Autobahnmeisterei spricht Mann an und droht mit Polizei
  • Fahrer will flüchten und kracht mit Wagen gegen Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei

Bei Starkregen ereignete sich am Sonntagabend (26. September 2021) ein erster Unfall auf der A9 kurz vor dem Kreuz Nürnberg-Ost. Ein Lkw geriet ins Rutschen, der Anhänger schaukelte auf und kippte um. Wie die Polizei Mittelfranken nun mitteilte, kam es dann zu einem zweiten Unfall, weil ein Autofahrer nicht vor dem abgesperrten Bereich warten wollte.

Bei Nürnberg: Fahrer will an A9-Unfallstelle vorbei und kollidiert mit Fahrzeug

Wegen des ersten Unfalls war die A9 in Richtung München für mehrere Stunden gesperrt. Ein ungeduldiger Autofahrer wollte aber nicht warten und fuhr mit Lichthupe auf die Unfallstelle zu.

Als der Wagen im abgesperrten Bereich stand, sprachen die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei den ungeduldigen Fahrer an. Sie drohten ihm mit der Polizei. Daraufhin fuhr der Mann rund 800 Meter rückwärts - und baute einen Unfall. Mit seinem Wagen krachte er gegen ein Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei. 

Die Verkehrspolizei traf am Unfallort ein und die Beamten bemerkten "Auffälligkeiten" bei dem rücksichtslosen Fahrer. Der Mann stimmte noch vor Ort einem Urintest zu. Dieser war positiv auf Kokain.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins angeordnet und durchgeführt. Nach der rücksichtslosen Aktion auf der A9 bei Nürnberg muss sich der Mann nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.