Kind (5) stirbt in Kita: Vater bricht vor Ort zusammen - unter Schock

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Der Unfall in einer Berliner Kita sorgt für viele Fragen. Polizei und Behörden ermitteln die genaue Ursache.

Ein fünfjähriger Junge ist in einer Berliner Kita bei einem Unfall ums Leben gekommen. Er sei von einem schweren Objekt, vermutlich einer Tür, getroffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von einem tragischen Ereignis. Die Polizei untersucht die Ursache des Unglücks.

Geklärt werden muss, ob die Tür einen technischen Defekt hatte oder unsachgemäß bedient wurde. Von außen war an einer Seite der Kita hinter rotem Absperrband eine Glastür zu sehen, die aus ihrer Halterung gerissen und nach innen in einen Raum gestürzt war.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort: Psychosoziale Notfallversorgung nötig

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Nachmittag war die Kita geschlossen. Die Kinder waren nach dem Unfall abgeholt worden. Auch der Feuerwehreinsatz war beendet. Der "Tagesspiegel" hatte berichtet.

Die Feuerwehr berichtete von 22 Sanitätern, Ärzten und Feuerwehrleuten, die mit 12 Fahrzeugen im Einsatz waren. Zahlreiche Menschen seien von dem tödlichen Unglück stark betroffen, "darunter Angehörige, Ersthelfende, und Kita-Personal sowie Rettungs- und Polizeikräfte". Sieben Menschen hätten die "psychosoziale Notfallversorgung", also eine Betreuung durch Seelsorger, in Anspruch genommen.

Auch 14 Feuerwehrleute hätten betreut werden müssen. Auch der Vater des verunglückten Jungen sei vor Ort gewesen und mit einem Schock zusammengebrochen, schrieb die "B.Z.". Er sei ärztlich versorgt worden.

"Sind zutiefst bestürzt": Anteilnahme groß

Die Senatsverwaltung für Bildung und Familie teilte mit: "Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Unfall, bei dem ein Kind in einer Kita ums Leben gekommen ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes sowie bei allen Kindern und Mitarbeitenden der Kita."

Der Kita-Träger habe Unterstützungsangebote organisiert, so die Senatsverwaltung. Aus Respekt vor der Familie und wegen der laufenden Ermittlungen der Polizei wolle man keine Details des Unfalls nennen. "In dieser Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, für die betroffenen Kinder, Eltern und Mitarbeitenden da zu sein."

Der Schwerpunkt liege jetzt darauf, die Betroffenen bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. In der großen Kita werden nach eigenen Angaben etwa 160 Kinder ganztägig betreut. Die Kita hat nach Fotos auf der Internetseite einen großen Garten und zahlreiche Fenster und Türen, die dorthin führen. Träger ist eine gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung in Berlin und Brandenburg.

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Vorschaubild: © Alexander Vollmer/ Pixabay (Symbolfoto)