Am Mittwochnachmittag (30.06.2021) ereignete sich auf der A3 ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen, wie die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried mitteilte.

Dabei fuhr ein Pkw auf das Stauende, das sich auf Höhe der Gemeinde Triefenstein in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte. Es wurden zwei Personen leicht und eine schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf fast 100.000 Euro.

51-Jähriger übersieht Stauende auf A3

Gegen 18 Uhr übersah ein 51-jähriger Fahrer das Stauende, das sich auf der linken von drei vorhandenen Fahrspuren der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte und fuhr auf einen anderen Pkw auf. Dieser wurde auf seinen Vordermann geschoben und schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn, wo er dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen kam.

Der Unfallverursacher blieb zwischenzeitlich an drei weiteren Fahrzeugen hängen, sodass insgesamt sechs Fahrzeuge bei dem Zusammenstoß beschädigt wurden Der Unfallverursacher und seine 20-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 62-jährige Fahrerin des Pkw, der am Stauende stand wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und dabei schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus ihrem Pkw befreit werden.

62-Jährige schwer verletzt aber stabil

Zwischenzeitlich hat sich ihr Zustand stabilisiert und befindet sich außer Lebensgefahr. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 90.500 Euro. Die A3 in Richtung Nürnberg war für etwa sechs Stunden komplett gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet. Es waren die Feuerwehren von Kreuzwertheim, Marktheidenfeld, Altfeld und Waldaschaff vor Ort, um die Autobahn wieder für den Fahrzeugverkehr frei zu machen.