Wildschwein gesichtet: Friedhof in Nürnberg geschlossen

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Wildschwein sorgt für geschlossenen Friedhof in Nürnberg
Bisher verhält sich das Wildschwein auf dem Friedhof in Nürnberg wohl friedlich. (Symbolbild)
Wildschwein sorgt für geschlossenen Friedhof in Nürnberg
Fredrik von Erichsen/dpa

Ein Wildschwein treibt auf einem Friedhof in Nürnberg sein Unwesen. Das Tier verhält sich bisher friedlich, dennoch bleiben die Eingänge sicherheitshalber geschlossen. Wie geht es nun weiter?

Wegen eines verirrten Wildschweins ist ein Friedhof in Nürnberg geschlossen worden. Mehrere Besucher und Mitarbeiter hätten das Tier auf dem Südfriedhof gesehen, erklärte Armin Hoffmann von der Friedhofsverwaltung. Nun müsse die Jagdpächterin entscheiden, was mit dem Wildschwein geschehen soll.

Bislang verhalte sich das Wildschwein friedlich und befinde sich in einem abgegrenzten Bereich des Friedhofs, so Hoffmann weiter. Gräber habe es bisher nicht verwüstet. "Wir haben die Eingänge geschlossen. Trauerfeiern und Beisetzungen können aktuell noch stattfinden."

Wildschwein auf Nürnberger Friedhof - wahrscheinlich kein Wiederholungstäter

Vor rund drei Wochen hatte ein Wildschwein im weiter südlich gelegenen Stadtteil Neukatzwang mehrere Gärten verwüstet und eine Frau verletzt. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, ist unklar. Ein Stadtsprecher sagte jedoch, dass es aufgrund der Entfernung eher unwahrscheinlich sei.

Für den Südfriedhof ist der überraschende Gast jedenfalls eine Seltenheit. "Es gibt Friedhöfe in anderen Städten, die das Problem öfter haben. Bei uns ist es eine Ausnahme", sagte Hoffmann. Sonst verirren sich höchstens mal Rehe dorthin. Vermutlich sei das Wildschwein durch den Zaun auf den Friedhof gelangt. Dieser müsse nun auf Löcher überprüft werden.

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