Der Schock saß tief: In der Nacht zum 31. Juli ist der Paul-Gerhardt-Kindergarten in Weiher abgebrannt. 104 Kinder wurden dort betreut, die mit ihren Erzieherinnen innerhalb weniger Stunden eine neue Bleibe finden mussten. Keine einfache Aufgabe, denn die übrigen Kulmbacher Kitas zeigten sich zwar hilfsbereit, haben aber selbst nur wenig Platz. Man rückte zusammen, und die Gruppen wurden verteilt auf die Kindergärten Kreuzkirche, Waaggasse (Petrigemeinde) und Friedenskirche. Übergangsweise. Maximal bis Jahresende sollte es dauern, eine akzeptable Zwischenlösung bis zur Fertigstellung des Neubaus zu finden.


Eltern sehen Stadt in der Pflicht


Die Zeit ist beinahe abgelaufen, ein Ende des Provisoriums war bis vor kurzem nicht in Sicht. Das hat in den vergangenen Wochen für Unmut bei den Eltern der betroffenen Kinder gesorgt.