Schwierig wird's - vor allem mit dem Nachwuchs - wenn der Segen der Technik uns zum Fluchen bringt, weil entweder keine Verbindung hergestellt werden kann oder die Verbindung immer wieder abbricht.

Schön, wenn man dann erfährt, dass des Rätsels Lösung ein Windows-Update sein könnte, das man dann auch initiiert. Wenn ich freilich bisher gedacht hatte, das Updaten sei eine langweilige Angelegenheit, wurde ich an diesem Samstag tatsächlich eines Besseren belehrt. Ich hatte den Eindruck, als wolle mein Gerät den freien Tag komplett ausnutzen und mir alles zeigen, was bei einem solchen Update möglich ist.

Dass die Programm-Überarbeitung erst geholt, dann verarbeitet und anschließend installiert werden muss, war mir bisher nicht so bewusst gewesen - ich lernte aber beim Beobachten des Arbeitsfortschritts, dass man sich nicht in Sicherheit wiegen sollte, wenn der Fortschrittsbalken rasch von 17 über 28 auf 33 Prozent steigt - weil er dann eine Viertelstunde dort stehen bleiben kann, ehe er in Nullkommanix bei 99 Prozent stehen bleibt, um erneut für 28 Minuten die Geduld des Beobachters zu strapazieren.

Was soll ich sagen? - An diesem Samstag konnte ich erst um 1.23 Uhr (eine schöne Uhrzeit, oder?) den Rechner abschalten und nach diesem "erfolgreichen" Tag ins Bett gehen. Dafür durfte ich mich am nächsten Morgen freuen, denn nun konnte die Verbindung zum Internet dauerhaft und ohne Abbrüche hergestellt werden.

Soweit jedenfalls die völlig unbegründete Hoffnung. Tatsächlich kann ich die Stunden gebannten Wartens vor dem Bildschirm als vertane Zeit verbuchen. Kennt sich jemand von Ihnen zufällig mit Heimnetzwerken aus?