Der Verwaltungsansatz schließt in die Einnahmen und Ausgaben mit 3,03 Millionen Euro ab. Der Vermögenshaushalt umfasst 880 000 Euro. Vom Verwaltungs- zum Vermögensetat werden 379 000 Euro zugeführt. Die größte Investition in diesem Jahr ist der laufende Hortumbau mit 169 000 Euro.

Abgelöst wird das Restdarlehn der Bayerngrund für die Erschließung des Untersteinacher Industriegebiets mit 211 000 Euro. Abzudecken ist zudem der Fehlbetrag von 86 000 Euro aus dem Haushalt 2013.

Steuersätze bleiben

Beibehalten bleiben die Hebesätze der Grundsteuer A + B mit 300 vom Hundert sowie der Gewerbesteuer mit 330 vom Hundert.

Einmütig beschlossen wurde auch die Finanzplanung bis 2017. Die Einwohnerzahl Untersteinachs ist um 16 auf 1857 Personen leicht gestiegen.


Die kostenrechnenden Einrichtungen wie die Trinkwasserversorgung arbeitet mit 93 Prozent Deckung, die Abwasserbeseitigung mit 83 Prozent, die Aussegnungshalle mit 31 Prozent und der Friedhof mit 121 Prozent.
Die gemeindliche Verschuldung beträgt zum Jahresende 2014 voraussichtlich 1,35 Millionen Euro. Die Rücklage umfasst 30 000 Euro.

"Ich habe von Bürgermeister Heinz Burges wohlgeordnete Finanzen übernommen", sagte Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD). Mit 3,03 Millionen überschreite der Verwaltungshaushalt seit langem wieder die Drei-Millionen-Euro-Grenze.

600 Arbeitsplätze, 800 000 Euro Gewerbesteuer

Schmiechen bedankte sich bei VG-Kämmerer Harald Kleiber für die Aufstellung des Haushaltes 2014. Kleiber seinerseits würdigte die konstruktiven Vorschläge aus den Reihen des Gemeinderates während der Vorberatungen . "Mit der Gewerbesteuer von 800 000 Euro können wir jetzt aus dem Vollem schöpfen. Es zeigt sich, dass Untersteinach mit der Ansiedlung mittelständischer Betriebe auf einem guten Fundament steht, um das uns anderen Kommunen sicher beneiden. Unsere Gemeinde bietet damit immerhin rund 600 Arbeitsplätze", zeigte sich Altbürgermeister Heinz Burges froh.

"Die Einkommensteuerbeteiligung liegt um 30 000 Euro, die Schlüsselzuweisung um 70 000 Euro höher als im Vorjahr. Demgegenüber sinken die Schul-, Kreis- und Abwasserumlage um insgesamt über 80 000 Euro", freute sich Jürgen Laaber vonseiten der SPD-Fraktion. Sehr hoch sei mit 379 000 Euro auch die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt.

Markus Weigel (WGU/FW) würdigte eine perfekte Arbeit des Kämmerers, der Verwaltung und des Bürgermeisters. Der Steigerung der Gebühreneinnahmen um 15 000 Euro stehe eine Erhöhung der Straßenbeleuchtungskosten von 10 000 Euro gegenüber. Als sehr erfreulich bezeichnete Weigel die enorme freie Finanzspanne von 437 000 Euro, mit der die Gemeinde Untersteinach gut arbeiten könne.

Mehr Geld für Straßensanierung

Zufrieden schaute auch Reiner Seiffert (CSU) auf eine Steigerung der Einnahmen um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie die Erhöhung der Investitionspauschale auf 135 000 Euro. Problemlos könne der Hortumbau gestemmt werden. Als etwas zu gering sah Seiffert den Ansatz von 30 000 Euro für die Straßensanierung an.

Zur Kenntnis nahm der Untersteinacher Gemeinderat das Jahresrechnungsergebnis 2013. Der Fehlbetrag konnte im Vorjahr von 442 000 Euro um 357 000 Euro auf jetzt 86 000 Euro reduziert werden. Die Jahresrechnung wurde zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen.