Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Holzteile der Fassadenverkleidung, Untersichtschalung und Fenster, die geschliffen, grundiert und imprägniert werden müssen. Ebenso sind die Reinigung und der Neuanstrich eines Teil der Fassade sowie Renovierungsarbeiten im Spielbereich und an Spielgeräten notwendig.

Die Kosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf 32 130 Euro. Rainer Spindler, Mitglied der Kirchenverwaltung und Kindertagesstättenbeauftragter der katholischen Kirche, hat die Stadt um Unterstützung bei der Finanzierung gebeten. Die Pfarrei wünscht sich eine Beteiligung in Höhe von 50 Prozent.

"Es ist absolut korrekt, wenn wir uns da beteiligen", meint Bürgermeister Roland Wolfrum. "Das Gebäude gehört zwar der Kirche, aber die Kinderbetreuung ist eine kommunale Pflichtaufgabe, und wenn die Kirche den Kindergarten nicht betreiben würde, müssten wir einen eigenen kommunalen Kindergarten schaffen und dort dann 100 Prozent der anfallenden Kosten tragen." Schon beim Horteinbau im Dachgeschoss wurde bereits ein großer Teil des Gebäudes saniert, nun seien die restlichen Gebäudeteile an der Reihe.

"Es ist wichtig, dass wir die Kita in Schuss halten, damit aus kleinen Schäden nicht irgendwann große werden."
Die Räte beschlossen einstimmig, dass die Stadt die Hälfte der Kosten finanziert. 8000 Euro werden in den kommenden Haushalt eingeplant, weitere 8000 in den übernächsten.