Der 62-Jährige hatte den FC Schwarzach in den vergangenen drei Jahren trainiert und seinen Abschied zum Saisonende verkündet, will aber dem Verein in einer anderen Funktion verbunden bleiben. "Ich habe versprochen, dass ich mich um einen Nachfolger kümmern werde", sagt Schwander.

Gesagt, getan. Diese Woche gab ihm der gebürtige Pole Partyka seine Zusage. Der 34-Jährige war erst im Dezember 2014 nach sechs Jahren beim TSV Neudrossenfeld zum Landesligisten ASV Hollfeld gewechselt, konnte aber den Abstieg auch nicht mehr verhindern. Bartosz Partyka spielte einst sogar für die U21-Nationalmannschaft seines Heimatlandes Polen und stand 2000 bis 2002 sogar im Zweitliga-Kader von Arminia Bielefeld.
Partyka spielte danach für Pogon Stettin, den FC Lausitz, Widzew Lodz, FC Winterthur (Schweiz), KS Polkowice, Füchse Berlin, Lok Stendal, Türkyemspor Berlin und von 2007 bis 2009 für die SpVgg Bayreuth.

Ambitioniertes Ziel

"Wir peilen in der nächsten Saison einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Kreisklasse Kulmbach an", sagt Hanspeter Schwander. Ein ambitioniertes Ziel, hat doch der FC Schwarzach gerade erst in der Relegation durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den ASV Marktschorgast den Abstieg abwenden können. "Jeder hat gedacht, wir steigen ab, aber die Mannschaft hat klasse gekämpft", sagt Schwander, für den der Klassenerhalt deshalb eine Genugtuung und ein schöner Abschluss seiner Trainer-Ära beim FC Schwarzach war. Erst 2014 hatte er den Verein via Relegation von der A-Klasse in die Kreisklasse gebracht und nun den Klassenerhalt geschafft.

Sechs aus der eigenen Jugend

Gut möglich, dass Bartosz Partyka noch den ein oder anderen Spieler zum FC lockt. Neu im Kader sind bislang nur sechs Spieler aus der eigenen A-Jugend, Maximilian Schulz, Maximilian Hofmann, Michael Groh, Giovanni Vullo, Julian Höpfner und Alexander Loks, von denen einige schon in der abgelaufenen Saison bei den Herren reinschnuppern durften.
Dem stehen die Abgänge Stefan Zeitler (ATS Kulmbach), Andre Paura und Sebastian Bauer (TSV Küps) gegenüber.