Die Relegation auf Kreisebene beginnt voraussichtlich am Samstag, 30. Mai, und wird am Mittwoch zuvor ausgelost. Über die konkrete Anzahl an freien Plätzen kann Gruppenspielleiter Gerd Rieß (Weidenberg) nur spekulieren. Viel hängt davon ab, wieviele oberfränkische Mannschaften am Ende aus den Landesligen Nordost und Nordwest absteigen müssen. "Das wird sich nicht nur auf den Bezirk, sondern auch auf unseren Kreis auswirken. Das ist hohe Mathematik" sagt Gerd Rieß.

Landesliga-Relegation

28 Vereine nehmen an der Relegation zu den fünf bayerischen Landesligen teil. Sie werden nach regionalen Gesichtspunkten auf sieben Vierer-Gruppen aufgeteilt. Hier wird zunächst ein Halbfinale, dann ein Finale in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Der Sieger jeder Gruppe ist Landesligist. Der Bezirk Oberfranken hat nach jetzigem Stand sechs Teilnehmer: die Landesliga-Releganten VfL Frohnlach II, TSV Kirchenlaibach, BSC Saas Bayreuth, SpVgg Stegaurach sowie die beiden Bezirksliga-Vizemeister (Ost: FSV Bayreuth, West: noch offen).

Bezirksliga-Relegation

Zwölf Mannschaften starten in die Relegation zur Bezirksliga. Wieviele Plätze in den beiden Ligen Ost und West am Ende zur Verfügung stehen, hängt vom Erfolg der oberfränkischen Klubs in der Landesliga-Relegation ab. Schlechtestenfalls schafft es nur einer (!) der zwölf Releganten, bestenfalls drei.
Obwohl der FC Redwitz und SV Pettstadt nach ihrem feststehenden Abstieg aus der Landesliga keine Plätze in der Bezirksliga einnehmen, sondern freiwillig auf Kreisebene weiterspielen, werden in den Bezirksligen in der kommenden Saison mehr als die diesmal vorgesehenen 32 Mannschaften spielen. Also gibt es auch in der kommenden Saison wieder einen verschärften Abstand.
Die Vereine, die an der Relegation zur Bezirksliga teilnehmen, treffen sich am Pfingstmontag um 19 Uhr in der "Frankenfarm" in Himmelkron zur Auslosung. Die Relegation wird wohl am Sonntag, 31. Mai, beginnen.

Kreisliga-Relgation

Neu in der nächsten Saison der Fußball-Kreisliga Bayreuth/Kulmbach sind der Absteiger TSV Bindlach und die Aufsteiger TSV Stadtsteinach und TSV Bad Berneck. Sie nehmen die Plätze des Meisters FC Marktleugast sowie der Absteiger TDC Lindau und ASV Oberpreuschwitz ein. Vier Mannschaften versuchen, über die Relegation ein Kreisliga-Ticket zu lösen: der TSV Thurnau, Bavaria Waischenfeld, FC Kupferberg sowie der Kreisklassen-Vize der Gruppe 5, TSV Donndorf oder ASV Nemmersdorf. Im schlechtesten Fall - wenn der VfB Kulmbach aus der Bezirksliga absteigt und der Kreisliga-Vize TSV St. Johannis Bayreuth nicht aufsteigt, ist nur ein Platz in der Kreisliga-Relegation zu vergeben. Bestenfalls sind es zwei. Das hängt aber auch davon ab, ob die Kreisliga Bamberg durch Absteiger von 16 auf 18 oder gar 19 Mannschaften anwachsen würde. In diesem müsste(n) ein (oder zwei) Verein(e) - wie zuletzt die DJK Königsfeld - in die Kreisliga Bayreuth/Kulmbach wechseln.

Kreisklassen-Relegation

Besser sieht es in der Relegation zu den Kreisklassen aus. Im gesamten Spielkreis 1 werden wohl schlechtestenfalls 13 von 17 teilnehmenden Teams das Kreisklassen-Ticket lösen. Gerd Rieß hält es durchaus für möglich, dass es im Raum Bayreuth/Kulmbach fünf oder sechs von sieben Mannschaften schaffen. Das ist auch dem Wechsel SV Grafengehaig in den Spielkreis Hof zu verdanken.
"Die Dritten der A-Klassen haben keine Chance mehr auf den Aufstieg", erteilt Gerd Rieß im Umlauf befindlichen Spekulationen eine Absage.