Von der Größe und Figur ähneln Amherstfasane den bekannten Goldfasanen. Doch die Tiere, die ursprünglich aus China kommen und dort in freier Wildbahn leben, sind im Bezug auf die Federung einzigartige Schönheiten.

Farbenpracht von Kopf bis Fuß

Die Stirn und der Kopf des Amherstfasans sind dunkel-bronzegrün gefärbt. Das Schopfgefieder besteht aus etwa sechs Zentimeter langen, harten, strahligen, dunkelroten Federn. Am Ende der längsten sitzen feine gelbliche oder schwarze Spitzen. Das Kragengefieder umhüllt den gesamten Hals und besteht aus weißen Federn mit schwarzen und innen glänzend blau begrenzten Endsäumen.

Farbe und Struktur des Vorderrückengefieders ähneln dem des Goldfasans, allerdings haben Amherstfasane breitere schwarze Federsäume. Der Hinterrücken ist gelb gefärbt - und die Federn schimmern zudem in blaugrüner Metallic-Optik.

Besonders schön sehen die Fasane aus, weil sie mit auffälligen blauschwarzen Bänder- und Fleckenzeichnungen gekennzeichnet sind.

Über 200 Tiere

"Insgesamt werden wir auch in diesem Jahr wieder mehr als 200 Tiere - alles ausgesuchte Schönheiten - präsentieren können", sagt Ausstellungsleiter Jürgen Zimmermann. Die Ausstellung wird am heutigen Samstag um 14 Uhr offiziell eröffnet, die Besucher können sich in der Sommerhalle dann bis 17 Uhr an den Tieren erfreuen. Am Sonntag können die Tiere von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Vorab hat der langjährige Züchter Gottfried Zimmermann (76) schon einmal einen Blick in seinen "Fasanengarten" erlaubt. Doch die seltenen Amherstfasane sollen eine Überraschung sein - auch für die Zuschauer und begeisterte Züchter.