Im vergangenen Jahr stand ich am Dreikönigstag ohne Jacke im Garten und habe im Sonnenschein Arbeiten verrichtet, die üblicherweise frühestens im März angesagt sind. Normal ist das nicht, gefallen hat's mir trotzdem!

Freilich, für die Natur wäre ein klassischer Jahreszeitenverlauf mit knackiger Kälte und Schnee im Januar schon besser als dieses ewige Auf und Ab zwischen warm und kalt, das den Rhythmus von Wachstum und Ruhe durcheinander bringt. Auch Gartenfreunde haben keine Freude an milden Wintern und späten Frösten, die Blumen und Bäumen oft großen Schaden zufügen.

Wenn uns die Wetterküche also in den nächsten Tagen und Wochen nochmal ordentlich Eis und Schnee auftischt, werde ich mich nicht beklagen. Aber wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wäre es gleich danach ein zeitiger Frühling mit viel Sonnenschein. An diesem Vorschlag hat sicher auch die Tier- und Pflanzenwelt nichts auszusetzen.