Wie könnten sie sich darüber freuen, wenn die Enten vom nahe gelegenen Main zu Besuch kommen und wenig rücksichtsvoll durch den liebevoll angelegten Teich pflügen und dabei alles niedermachen, was ihnen im Weg ist?

Dazu kommt: Vieles, aber keineswegs alles, was im Garten wächst, macht uns glücklich. In den ersten Frühlingswochen haben wir unsere Beete vorbereitet, Gemüse gesät und Blumen gepflanzt. Doch was reckt sich zuerst der Sonne entgegen? Nicht die ersehnten jungen Pflänzchen, sondern kräftig verwurzeltes Unkraut.

Pardon: Wildkräuter - Pflanzen, deren Wuchskraft die der kultivierten Gewächse bei weitem übersteigt.
Quecke, Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Gundermann und Vogelmiere bedecken innerhalb weniger Tage die Flächen, auf denen eigentlich Möhrchen, Salat und Kohlrabi sprießen sollten.

Was tun? Ausreißen hilft nur vorübergehend, die Kräutlein sind ruckzuck wieder da!

Doch es gibt eine Lösung, die so simpel wie genial ist: Alle genannten Wildkräuter und viele weitere sind essbar. Sie schmecken lecker, sind auch noch gesund und kosten keinen Cent. Wir müssen sie nur ernten und genießen - es gibt unendlich viele Rezepte dafür.

Die Parole für ein entspanntes Frühjahr im Garten lautet deshalb: Nicht ärgern - aufessen!