Kulmbach erweitert das Angebot neuer Bestattungsformen mit zwei neuen Urnen-Stelen. Die Nachfrage nach Alternativen steigt weiter.
Die Stadt Kulmbach erweitert ihr Angebot an unterschiedlichen Bestattungsformen: Auf dem städtischen Friedhof wurden zwei weitere Urnen-Stelen errichtet. Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack machte sich gemeinsam mit der Verwaltungsrätin für Friedhofsanlagen, Christina Flauder, und den Verantwortlichen der Friedhofsverwaltung und des städtischen Bauhofs ein Bild von den neu geschaffenen Bestattungsplätzen.
Mit den beiden neuen Stelen wird das seit 2010 bestehende Angebot kontinuierlich ausgebaut. Insgesamt wurden auf dem Friedhof der Stadt Kulmbach mittlerweile 22 Urnen-Stelen errichtet. Sie bieten zusammen 332 Urnen-Nischen. Die Umsetzung erfolgt auf Grundlage des neu ausgearbeiteten Konzepts, das vorsieht, in den kommenden Jahren bedarfsgerecht weitere Stelen auf dem Friedhof zu errichten.
"Die Nachfrage nach alternativen Bestattungsformen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert", sagt Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack. "Mit den Urnen-Stelen schaffen wir eine würdige, gepflegte und zugleich gut planbare Möglichkeit der letzten Ruhestätte."
Die Verwaltungsrätin für Friedhofsanlagen, Christina Flauder, freut sich, dass das Angebot so gut angenommen wird. "Es zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept den Bedürfnissen vieler Bürgerinnen und Bürger entsprechen", sagt sie.
Eine Urnen-Nische in einer der Stelen kann für einen Zeitraum von zehn Jahren erworben werden. Nach Ablauf der Ruhefrist besteht die Möglichkeit, die Nutzungszeit zu verlängern. Auf den jeweiligen Platten können der Name sowie die Geburts- und Sterbedaten der verstorbenen Person angebracht werden.
Neben den Urnen-Stelen hat sich in Kulmbach in den vergangenen Jahren eine weitere Bestattungsform etabliert: die Urnenbestattung mit Namensplatte in einer eigens dafür vorgesehenen Wiesenfläche. Diese Möglichkeit wird inzwischen ähnlich häufig gewählt wie die Beisetzung in einer Urnen-Nische. Beide Varianten bieten Angehörigen die Möglichkeit, die Ruhestätte namentlich zu kennzeichnen und damit einen konkreten Ort des Gedenkens zu schaffen. Demgegenüber stehen auch weiterhin anonyme Bestattungsmöglichkeiten in der Wiese beziehungsweise in der Sammelgruft zur Verfügung.
Die Kosten für die beiden neu errichteten Urnenstelen belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Die Gestaltung des unmittelbaren Umfelds wurde durch den städtischen Bauhof in Eigenregie umgesetzt. Die Flächen rund um die Stelen wurden eingefasst und mit Natursteinpflaster befestigt, sodass sich die neuen Anlagen harmonisch in das bestehende Friedhofsbild einfügen.
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