Dass Thorsten Hitschfel aus den neuen Bundesländern kommt, hätte er eigentlich gar nicht dazusagen müssen: Denn der 50-Jährige, der im Jahr 2003 den niedersächsischen Kleinkunstpreis gewonnen hat, sprach, wie ihm der Schnabel gewachsen war: mit unverkennbarem Dialekt. Schon nach dem ersten Satz, erntete er so manchen Lacher.
"Ich komme nicht aus den gebrauchten Bundesländern, sondern daher, wo die Straßen besser sind und wo die Stadtkerne saniert sind", frotzelte er. Bei seinem Auftritt zeigte Thorsten Hitschfel politisches Kabarett mit Biss, aber auch seine Musik-Parodien konnten sich hören lassen. "Früher waren wir bekannt, die Jugend ist heute vernetzt", moserte Hitschfel. Und von kleinen Missverständnissen konnte er auch berichten.