Naja... fast nichts. Ein Problem gibt es, das seiner Lösung noch harrt: Der Tupperschrank. Fast jeder Haushalt hat ihn, und wer ihn hat, ärgert sich täglich darüber. Der Tupperschrank ist, der Name sagt es, ein Schrank, ein Schrankfach oder ein Regal, gerne angesiedelt in Speise- oder Abstellkammern, in dem all das lagert, was die Plastikdosen-Industrie so auf den Markt wirft.

Es muss nicht immer die legendäre Tupperware sein. Billigteile haben den gleichen Effekt. Da gibt es Dosen, Döschen und Becher unterschiedlicher Form und Größe. Für Salatblätter und halbe Zwiebeln, für den Rest vom Sonntagsbraten oder den Wochenvorrat an gemischtem Aufschnitt.

Das Problem dabei ist: Wenn man sie sucht, ist die passende Dose nie dabei. Die steht entweder randvoll mit Hühnersuppe im Gefrierschrank, liegt mit zwei übrig gebliebenen Stücken Streuselkuchen vom Sonntag im Büro, oder wurde von einem Familienmitglied zweckentfremdet um darin Straßenmalkreide oder ein Sortiment unsortierter Schrauben und Dübel zu lagern.

Wenn es die geeignete Dose dann doch gibt, fehlt garantiert der passende Deckel dazu. Mit den Jahren wächst in einem durchschnittlichen Haushalt die Zahl der bedeckelten Dosen, der deckellosen Dosen und der dosenlosen Deckel ins Unermessliche. Bis sich eines Tage auf der Suche nach der passenden Dose - "ganz dahinten muss sie doch sein" - der Inhalt des gesamten Tupperschrankes über den Besitzer ergießt. Der postwendend beschließt, endlich einmal auszumisten und Ordnung zu schaffen.

Ein Vorhaben, das ebenso ambitioniert wie aussichtslos ist. Glauben Sie mir: Zum Mars zu fliegen oder Erdbeer-Joghurt ohne eine einzige Erdbeere herzustellen - das ist einfacher.