In Anlehnung an die jahrhundertealte Kunst des Schön-Schreibens ist diese Kunst des "Schön-Schneidens" erfunden worden.

In der Region wird die neuartige Technik erst in einem einzigen Salon angeboten. Nämlich in der Frisierstube Hänseler in Thurnau. Betreiberin Elisabeth Pillat hat extra eine aufwändige Fortbildung besucht, um korrekt nach den Vorgaben des Erfinders Frank Brohrmann "Calligrafieren" zu können.

"Die Haare werden bei dieser Technik so abgeschnitten, wie der Stengel einer Blume, nämlich schräg", erklärt sie. "Dadurch biegt sich das Haar und es entsteht insgesamt mehr Volumen."


Zwischen 21 und 23 Grad

Das zu erlernen, war gar nicht so einfach. "Der Winkel muss 21 bis 23 Grad betragen, das ist eine ungewohnte Handhaltung für den Friseur.