Briefwahl-Start in Kulmbach: "Heiße Phase" der Kommunalwahl hat begonnen

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Die Briefwahl zur Kommunalwahl 2026 in Kulmbach hat begonnen, für die Stadtverwaltung eine "heiße Phase".

Für die Kulmbacher Stadtverwaltung ist die Kommunalwahl am 8. März eine personelle und logistische Herausforderung. Damit die Stimmabgabe sicher und nach Plan verläuft, sind umfassende Vorarbeiten nötig. Mit der Briefwahl hat nun die heiße Phase begonnen. Im Kulmbacher Rathaus besitzt nur ein begrenzter Personenkreis Zugriff auf die sensiblen Bereiche. Der Wahlleiter kommt seiner Aufgabe nach, die höchstmögliche Sicherheit rund um die Wahl zu garantieren.

Wie das Wahlamt der Stadt Kulmbach mitteilt, ist nun der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zum 8. März erfolgt. In den vergangenen Tagen wurden rechtzeitig die Wahlbenachrichtigungen verschickt. Alle zur Wahl berechtigten Personen haben den Brief per Post erhalten. Sollte jemand keinen Brief bekommen haben, kann das Bürgerbüro am Marktplatz kontaktiert werden.

Alle Stimmberechtigten, die am Sonntag, 8. März, nicht ihr örtliches Wahllokal aufsuchen möchten, können mittels der Wahlbenachrichtigung die Briefwahl beantragen. Am einfachsten funktioniert das über den aufgedruckten QR-Code. Dazu muss mit dem Smartphone das aufgedruckte Muster gescannt werden. Die Stadt schickt die Briefwahl-Unterlagen dann per Post gerne zu.

Außerdem können die Briefwahlunterlagen auch persönlich zu den Öffnungszeiten im Rathaus, Marktplatz 1, abgeholt werden. Dies ist möglich ab Montag, 16. Februar, im Zimmer 12, erster Stock. Der Fahrstuhl befindet sich beim Seiteneingang des Rathauses. Bei der Abholung der eigenen Briefwahlunterlagen genügt der Personalausweis. Wer die Unterlagen für andere abholt, benötigt die entsprechende Wahlbenachrichtigung mit ausgefüllter Vollmacht.

Nach Auskunft des Wahlleiters sind innerhalb weniger Tage schon mehr als 2.500 Anträge zur Briefwahl per QR-Code bei der Stadt eingegangen. Insgesamt stimmen in Kulmbach rund 21.000 Wahlberechtigte über Stadtrat und Kreistag sowie Oberbürgermeister und Landrat ab. Die Stadt geht von einem erhöhten Aufkommen bei der Briefwahl aus. Das stellt die Verwaltung vor logistische Herausforderungen. Das städtische Personal hat in den vergangenen Wochen viel Vorarbeit geleistet. Vier verschiedene Stimmzettel, ein Merkblatt sowie die zugehörigen Briefwahlumschläge müssen zusammen mit dem Wahlschein in ein Kuvert gesteckt werden – alles in Handarbeit.

Dass die Briefwahlunterlagen zum aktuellen Zeitpunkt ausgehändigt werden, hat gesetzliche Gründe. Erst 20 Tage vor dem Wahltermin ist laut Wahlgesetz die Briefwahl möglich. Der Zeitraum ist damit im Vergleich zu den letzten Wahlen vor sechs Jahren etwas verkürzt worden. Die Stadt Kulmbach beginnt am Montag, 16. Februar, mehrere Tausend beantragte Briefwahlunterlagen zu versenden. Für diejenigen, die sich die Unterlagen direkt in der Stadtverwaltung abholen, besteht auch die Möglichkeit zur Briefwahl vor Ort in den Wahlkabinen im Rathaus.

Wer die Stimmzettel in Ruhe zu Hause ausgefüllt hat, steckt sie zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein in den hellroten Wahlbriefumschlag. Der Wahlbriefumschlag wird unfrankiert per Post versendet oder direkt bei der Stadt im Bürgerbüro abgeben oder in den Briefkasten der Stadt eingeworfen. Der Briefkasten wird häufig und regelmäßig geleert, auch in den Abendstunden und an Wochenenden. Alle eingegangenen Wahlbriefumschläge werden gesammelt und eingeschlossen, bevor sie am 8. März nach 18 Uhr ausgezählt werden können. Aufgrund der sicheren Verwahrung ist ein Zugriff von Unbefugten nicht möglich, teilt der Wahlleiter mit. Nur ein sehr begrenzter Personenkreis innerhalb der Verwaltung kommt mit den Unterlagen in Kontakt.

Wie im Detail die Kommunalwahl funktioniert, darüber informiert die Stadt auch im Internet unter www.kulmbach.de bei der Rubrik Politik - Wahlen und Volksentscheide.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Sebastian Gollnow / dpa (Symbolbild)