Trebgast/Kulmbach: Zwei schwere Unfälle am gleichen Ort

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Im Landkreis Kulmbach haben sich am gleichen Ort zwei Unfälle mit Verletzten ereignet. Symbolfoto: Ronald Rinklef
Im Landkreis Kulmbach haben sich am gleichen Ort zwei Unfälle mit Verletzten ereignet. Symbolfoto: Ronald Rinklef

Das passiert auch nicht alle Tage: Auf der Staatsstraße zwischen Trebgast und Harsdorf haben sich am Mittwoch gleich zwei schwerere Unfälle ereignet.

Gleich zwei schwere Unfälle am gleichen Ort haben sich am Mittwoch (17.04.2019) gegen 12.40 Uhr und 16.45 Uhr ereignet - und zwar auf der Staatsstraße zwischen Trebgast und Harsdorf, Höhe Bahnübergang bei Heidelmühle. Das berichtet die Polizei Stadtsteinach am Donnerstagmittag.

Beim ersten Unfall wollte eine Rentnerin mit ihrem Auto von der Heidelmühle kommend in die Staatsstraße einbiegen und übersah hierbei die vorfahrtsberechtigte Fahrerin eines anderen Wagens, die auf der Staatsstraße Richtung Harsdorf unterwegs war. Beide Fahrzeuge stießen im Einmündungsbereich zusammen, wobei der Wagen der zweiten Frau total beschädigt wurde. Die Fahrerin verletzte sich zudem am rechten Arm und wurde durch den Rettungsdienst in das Klinikum Kulmbach eingeliefert. Der Gesamtschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. Die Unfallverursacherin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr zur Anzeige gebracht.

Um 16.45 Uhr wurden die Polizeibeamten zu einem weiteren schweren Unfall an die gleiche Stelle gerufen. Jetzt stieß eine die Fahrerin eines Pkw mit einem weiteren Auto zusammen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampelanlage am Bahnübergang in Betrieb und zeigte Rotlicht für die Richtung Harsdorf fahrende VW-Fahrerin. Die Frau fuhr trotz Rotlicht weiter, weshalb sie mit dem bei Grünlicht in die Staatsstraße einfahrenden Pkw zusammenprallte. Beide Autos wurden beim Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden beläuft sich auf 45.000 Euro. Beide Fahrer verletzen sich, die Unfallverursacherin wurde vom Rettungsdienst in das Klinikum Kulmbach eingeliefert. Die Feuerwehr Neudrossenfeld war an der Unfallstelle im Einsatz und reinigte die Fahrbahn. Der Zugverkehr zwischen Bayreuth und Neuenmarkt war zeitweise behindert. Die Unfallverursacherin hat sich auch hier wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr zu verantworten.

Der Unfallort ist nicht als Gefahrenstelle mit gehäuften Unfallaufkommen bekannt.