"Es muss ja alles bis zum Schulanfang fertig sein", sagt Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD), der sich regelmäßig auf der Baustelle umsieht.

Zunächst nur ein Raum

Im Hortbereich werden 169 000 Euro investiert, weitere 52 000 Euro müssen in den Ferien für die Verlegung der Klassenzimmer aufgebracht werden. "Wir machen jetzt erst mal ein Klassenzimmer im ersten Obergeschoss und die Toiletten, weitere Klassenzimmer folgen dann", so Schmiechen. Denn für die Umgestaltung der Schule muss die Gemeinde aufkommen.

Bislang waren die alten Toiletten, auf denen noch die Bezeichnung "Abort" prangte, gesperrt. Die Schüler benutzten die neuen in dem Bereich, wo jetzt der Hort untergebracht werden soll. Deshalb müssen die alten Toiletten instandgesetzt. Hort und Schule werden in getrennte Bereiche unterteilt.

Im Anbau wird der Hort untergebracht.
Er bekommt sogar einen eigenen Eingang. Insgesamt stehen dort drei großzügige Zimmer zur Verfügung: zwei Aufenthaltsräume mit abgeteilten Bereichen in Brauntönen und Blautönen, außerdem wird ein Essensbereich eingerichtet - in leuchtendem Grün.

Durch die Verlegung des Hortes ist es außerdem nötig, Klassenzimmer zu verlegen. Im zweiten Obergeschoss wurde in einen großen Raum eine Trennwand eingezogen - ähnlich wie im Hortbereich. Diese Trennwand ermöglicht es den Lehrern, die Klasse zu teilen. Ein Teil der Schüler kann sich dann auch still im gesonderten, aber gut einsehbaren Raum beschäftigen. Die Decke in dem neuen Klassenzimmer wurde abgehängt. Das sorgt für besseren Schallschutz. "Weil wir in diesem Jahr auch die Toiletten neu gemacht haben, sind schnell 52 000 Euro zusammen gekommen", erklärt der Bürgermeister. In den nächsten Jahren sollen auch andere Klassenzimmer ähnlich saniert werden.

Gut im Zeitplan

Dass die Bauarbeiten in den Ferien fertig werden, daran hat Schmiechen keine Zweifel. Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan.

Fredi Mösch fliest gerade den Sanitärbereich im Hort. Unterdessen verschönern Tobias Fischer und Andy Weissmann die Wände in den Sanitäranlagen im Schulbereich. Und Alfred Hofmann schwingt schon im Hortbereich den Besen. Dort sind die Räume schon so weit fortgeschritten, dass nur noch die Fußbodenleisten angebracht werden müssen, bevor die Einrichtung untergebracht wird.

Kurzum: Die Kinder werden ihre Schule nach den Ferien kaum wieder erkennen.