Durch eine Erbschaft wurde der Würstchenverkäufer Otto Neureich zum Millionär. Alles Kuriose, was sich danach im Hause Neureich ereignete, zeigten die "jungen Wilden" der Theaterfreunde Wallenfels beim Stück "Blaues Blut und Erbsensuppe", einen Schwank in drei Akten von Dieter Adam.

Die jugendlichen Darsteller wussten dabei das Publikum bei zwei Vorstellungen im Kulturzentrum richtig zu begeistern. Sie hatten nicht nur das Stück einstudiert, sondern sich auch um allen zugehörigen wie Kulissen und Räumlichkeiten gesorgt.

Bevor die Familie Neureich durch eine Erbschaft zu Millionären wurde hatte sie ihr Geld mit einer Würstchenbude verdient. Hausherr Otto Neureich (Micha Weiß) und Tochter Bettina (Melissa Müller) lässt die Erbschaft ziemlich cool und beide führen ein ganz normales Leben.
Der Frau des Hauses, Ottilie Neureich (Kerstin Haderdauer), hingegen steigt das Vermögen zu Kopf und sie setzt zu einen Höhenflug an.

Nachdem die Künstler und Politiker ein und ausgehen, versucht Frau Neureich, ihre einzige Tochter mit einen reichen Grafen zu verheiraten. Dazu sind jedoch perfekte Umgangsformen - die im Hause Neureich fehlen - von Nöten.

Der Butler soll's richten

Kurzerhand wird mit Jean (Christian Weiß) ein Butler verpflichtet, der den Neureichs sowie ihrem Hausmädchen Resi (Michelle Ketterer) und der Köchin Berta (Tina Krump) in einen Schnellkurs gute Manieren beibringen soll.

Der "Benimmkurs" kommt allerdings bei den Neureichs nicht gerade gut an und so geht es auch im weiteren Verlauf drunter und drüber. Ein Rollentausch des Hausmädchens mit der Tochter des Hauses macht die ganze Geschichte noch verworrener.

Als schließlich der junge Graf Hugo (Markus Haderdauer), der für die Tochter der Neureichs vorgesehen war, mit seiner Mutter Adele Romandeau (Sabrina Heibl) auftaucht, passt überhaupt nichts mehr zusammen und alles nimmt seinen Lauf.

Die Vorsitzende der Theaterfreunde, Birgit Prehl, sprach von einem vollen Erfolg. Mit großen Beifall wurden die jungen Darsteller für ihre Mühen und das gekonnte Vortragen belohnt.