Mit dabei ist auch Elke Sander-Rosenbaum, die für die Bar am Samstagabend verantwortlich ist. "Ich bin jetzt seit sieben Jahren dabei, die ersten vier Jahre war ich immer im Jugendheim für Kaffee und Kuchen eingeteilt, mittlerweile organisiere ich zum dritten Mal die Bar", erzählt sie.

Die im Jahr 2006 aus Oberrodach Zugezogene verweist aber auch auf die vielen Vorarbeiten, die bei einem derartigen Fest notwendig sind. Bereits Monate vorher sei sie mit ihren Kollegen im Vereinsausschuss bei den Planungen gefragt. Neben dem Erstellen des Festprogramms müssen die Musikkapellen verpflichtet und die Genehmigungen eingeholt werden.

Wie sie weiter berichtet, beginnt etwa vier Wochen vor dem Schleppertreffen die "heiße Phase". Dann startet die Werbung mit Plakaten und in Tschirn werden an den Ortseingängen die vorgefertigten Hinweisschilder aufgestellt.

"Die Plakate für das diesjährige Schleppertreffen habe ich entworfen. In der vergangenen Woche haben wir dann dem Festplatz und die Wiese für den Rennplatz hergerichtet", erzählt Elke Sander-Rosenbaum.

In der Woche vor dem Fest steht dann der Zeltaufbau mit Bühne und Bar an. Gleichzeitig haben einige Mitglieder noch den Hauptgewinn der Tombola, einen alten Deutz D30, auf Vordermann gebracht. Als bekennender Schlepper-Fan meint das Vereinsausschussmitglied, dass es beim Fest ja hauptsächlich um die Schlepper geht. Elke Sander-Rosenbaum erinnert aber auch an die vielen Helfer hinter den Kulissen. Vor allen die Frauen sorgen mit Kaffee und Kuchen für die Bewirtung der Besucher.

Am Sonntagnachmittag gilt es binnen kürzester Zeit, rund 60 Kuchen und etliche Pfund Kaffee an den Mann oder die Frau zu bringen. "Die Frauen leisten hier eine tolle Teamarbeit, vor allem hinter den Kulissen", so Elke Sander-Rosenbaum.

Zum Schlepperverein kam sie über ihren Mann, der früher sehr aktiv eingebunden war. "Wir haben einfach die Rollen getauscht, heute bin ich die Aktivere, mein Mann hilft zwar auch noch mit, aber er lässt es etwas ruhiger angehen. Neben der Bar stehe ich als Helfer für alle Arbeiten zur Verfügung, ich bin da wo ich gebraucht werde. Für unser kleines Tschirn ist das schon ein Riesen-Fest, da zeigen wir auch den Zusammenhalt nach außen", meinte das Vorstandsmitglied der Schlepper freunde.