Trotz des leichten Dauerregens zu Beginn fand das nächste Relegationsspiel zur Kreisliga erneut vor einer großen Kulisse statt. 750 Zuschauer sahen sich die Partie auf dem Gelände des FC Unter-/Oberrodach an. Der DJK-SV Neufang kann nach dem knappen Sieg den Klassenerhalt noch schaffen, während der FC Wallenfels aus dem Rennen ist.

FC Wallenfels -
DJK-SV Neufang 1:2 (0:1)

Auf dem leicht rutschigen Rasen ging es in den ersten 15 Minuten hin und her. Größere Möglichkeiten blieben allerdings zunächst Mangelware. Die ersten Chancen boten sich dann dem FC Wallenfels. Zunächst schoss Herrmann aus 20 Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Dann tauchte Zeitler allein vor Torwart Angles auf, doch dieser klärte per Fußabwehr. In der 27.
Minute hatte Leipold die Wallenfelser Führung auf dem Fuß, als er seinen Gegenspieler aussteigen ließ, doch erneut verhinderte Angles mit einer tollen Parade einen Gegentreffer.
Nach einer halben Stunde setzten auch die Neufanger die ersten Akzente in der Offensive. Erst hatte Wachter sein Visier zu noch eingestellt, dann leistete sich FC-Torwart Förner bei einem Freistoß eine Unaufmerksamkeit, bügelte seinen Fehler aber wieder aus. Nach der fälligen Ecke bekam Tucci in sehr guter Position den Ball nicht unter Kontrolle, und die Wallenfelser konnten klären. Dann jedoch fiel die Neufanger Führung. Förtschbeck trieb den Ball ungehindert übers halbe Feld und schlenzte das Leder aus 16 Metern überlegt an den linken Pfosten und von dort ins Tor.
Die Wallenfelser kamen engagiert aus der Pause und wurden schnell belohnt, als Felix Köhlmann im dritten Versuch den Ausgleich erzielte. Im weiteren Verlauf war das Geschehen sehr umkämpft, und der junge Schiedsrichter Pott musste einige Gelbe Karten zeigen. In der 72. Minute brachte Kay-Oliver Müller nach einem klassischen Konter den DJK-SV Neufang erneut in Führung. Die weitere Versuche der Wallenfelser verpufften, so dass sie den Aufstieg endgültig verpasst haben.
Tore: 0:1 Förtschbeck (42.), 1:1 Köhlmann (54.), 1:2 K.-O. Müller (72). - SR: Pott (Bayreuth). - Zuschauer: 750. han


Creidlitzer Protest

Im Spiel um einen Platz in der Kreisklasse unterlag Creidlitz dem SV Bosporus Coburg II 2:4. Doch die TSG legte Protest ein, da ein Bosporus-Akteur zu oft in der Bezirksliga-Formation im Einsatz war. Die Sachlage scheint klar, doch der Vorsitzende des Kreissportgerichts, Siegfried Baier, erklärte auf Anfrage, dass er sein Urteil erst am heutigen Freitag bekannt geben werde. Creidlitz wäre bei einer x:0-Wertung Kreisklassist. red